Appell zur Unterzeichnung einer Petition

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Seit dem Unglück im AKW Fukushima Daiichi vom März 2011 müssen schulpflichtige Kinder, also Grundschüler und Mittelschüler in den Kerngebieten der Stadt Koriyama in einem gefährlich kontaminierten Umfeld die Schule besuchen. Der Grad radioaktiver Verseuchung würde nach Chernobyl-Standards, falls sie angewendet würden, eine zwangsläufige Evakuierung bedeuten.
Es ist der Wunsch aller Eltern, ihre Kinder in einer Umgebung, die vom Risiko radioaktiver Verstrahlung frei ist, zur Schule gehen zu lassen. Jedoch sehen sich viele Familien aus einer Vielzahl von Gruenden, wie z.B. finanziellen, nicht in der Lage, aus eigener Kraft zu evakuieren.

Die Regierung ist laut unserer Verfassung als oberstem Gesetz mit der Verantwortung betraut "die Ausbildung aller Kinder in sicherer Umgebung" zu gewährleisten. Darüberhinaus hat die Regierung die Verpflichtung die Kinder als Opfer der nuklearen Katastrophe, für die sie selbst keine Verantwortung tragen, zu schützen.

Am 24. Juni 2011 versuchten 14 schulpflichtige Kinder aus Koriyama vor Gericht, der "letzten Bastion der Menschenrechte" gegen die Stadt Koriyama ihr ( verfassungsmässiges ) Recht auf Ausbildung in einer sicheren Umgebung einzuklagen. In seiner Entscheidung wies das Bezirksgericht Koriyama diese Klage am 16. Dezember 2011 ab. Diese Gerichtsentscheidung stellt eine eklatante Verletzung der Menschenrechte dar. Sie tut nichts Anderes als eben diese Rechtsverletzung, begangen von Stadtverwaltung und Regierung, zu saktionieren. Da sie diese Entscheidung als völlig inakzeptabel ansahen und um zu korrigieren was unrecht ist legten die Vertreter der 14 klagenden Kinder Ende 2011 beim Oberlandesgericht in Sendai Widerspruch ein. Über diesen Widerspruch wird ab dem 1.Oktober beim Oberlandesgericht in Sendai verhandelt werden.

In der Präfektur Fukushima werden währenddessen die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der radioaktiven Verstrahlung, besonders bei Kindern, immer bedenklicher. Die großangelegte Evakuierung von Kindern ist dringend geboten. Die erste und wichtigste Priorität aller Wiederaufbaumaßnahmen muss sein "das Leben der Kinder zu schützen und wiederherzustellen".

In diesem Verfahren werden die Regierung und die Gerichte aufgefordert, sofort zu handeln um den Kindern von Fukushima, die schon schwere Strahlungsbelastungen erfahren haben, weitere Schäden zu ersparen. Dazu ist eine Evakuierung aller dort wohnhaften Kinder erforderlich.



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