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Aktuelles – Rückblick

Nachfolgend die Auflistung einiger älterer Meldungen.

In der Spalte links finden sich unterhalb Rückblick Verzweigungen zu weiteren interessanten schon weiter zurückliegenden Meldungen.

21. Mai 2010: BUND fordert zusammen mit 27 Verbänden Agrarreform

Unser Ziel ist klar! Das Leitbild ist eine multifunktionale, bäuerlich- ökologische Landwirtschaft mit globaler Verantwortung.“ Diesem Ziel hat sich ein Zusammenschluss aus 27 Verbänden aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz verschrieben. Nicht die agrarindustrielle Erzeugung billiger Rohstoffe für die Nahrungsmittel- oder Energiewirtschaft ist das Ziel, sondern eine Lebensmittelerzeugung, die – flächendeckend betrieben – ökologisch intakte Kulturlandschaften prägt, Arbeitsplätze schafft und Tierschutzanliegen ebenso ernst nimmt wie die globalen Entwicklungsfragen und den Klimaschutz. Wegweisend für die Verbände ist die bäuerlich-ökologische Landwirtschaft. „Bäuerliche Landwirtschaft“ bezieht sich, im Verständnis der Verbände, dabei nicht auf die Betriebsgröße, sondern beschreibt die Art der Wirtschaftsweise. Wichtige Parameter sind der Erhalt des Hofes und qualifizierter, vielfältiger Arbeitsplätze. Dem zu Grunde liegt ein Denken in Generationen sowie die Einbindung in Dorf und Region mit Verantwortung für Mensch, Natur und Tier. Hofnahe, verflochtene und sich ergänzende Kreisläufe prägen diese Wirtschaftsweise.
>Zum Aufruf
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24. April 2010: KettenreAktion gegen Atomkraft

Die Menschenkette gegen Atomkraft von Brunsbüttel nach Geesthacht war auch im Kreis Herzogtum Lauenburg ein Riesenerfolg. Sämtliche Streckenabschnitte konnten bis auf kleine Ausnahmen lückenlos gefüllt werden. Dafür waren einige Stellen dichter als notwendig besetzt.

Die Demonstration hat gezeigt, dass der Protest gegen Atomstrom quer durch die Bevölkerung geht. Insgesamt sind ca. 120.000 Menschen an der Kette beteiligt gewesen.

Zum Bild: In der Kette in Börnsen waren auch BUND-Fahnen zu sehen

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6. April 2010: Prof Graßl spricht über Fakten zum Klimawandel

Mit einigen überraschenden Erkenntnissen, die mit dem Klimawandel einhergehen, wartete Prof. Dr. Hartmus Graßl, erimitierter und weltweit renommierter Klimaforscher beim Vortrag über die Ursachen des Klimawandels auf: "Die Wälder werden immer fetter" oder "Der Sahelbauer muss fliehen, weil die fette Made in Europa so weiterleben will".  (...zum Bericht)

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3. März 2010: Noctalis-Geschäftsführerin am Trafoturm

Dr. Anne Ipsen, Geschäftsführerin von "Noctalis – Welt der Fledermäuse" am Segeberger Kalkberg, war beeindruckt. Bei einem Besuch unseres Trafoturms galt ihr Augenmerk insbesondere den Fledermausquartieren. Sowohl die Sommerwohnungen als auch der Keller für die Überwinterung fanden ihre Zustimmung. Außerdem gab die Expertin (im Foto zweite von links), die seit vielen Jahren die Betreuung der Fledermäuse im Seberger Kalkberg organisiert und dazu Führungen anbietet, den heimischen "Turmbauern" so manchen Tipp für das weitere Vorgehen.

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9. Februar 2010: Spende der Kreissparkasse für unser Trafoturm-Projekt

Unsere Bemühungen um Unterstützung bei der Errichtung einer Solaranlage für unser Projekt Trafoturm in Wohltorf haben Erfolg gehabt: Die Kreissparkasse spendet 500 Euro, womit wir in die Lage versetzt werden, eine Stromversorgung für Beleuchtung, den Betrieb kleinerer Elektrogeräte zur Instandhaltung der Einrichtungen und der Nutzung von Kameras für eine online-Beobachtung einzurichten. Bisher wurde der Strom über eine Nachbarschaftshilfe über Stromkabel bezogen. Dies kann als Dauerzustand nicht aufrecht erhalten werden.

Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse für diese Spende recht herzlich.

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28. Februar 2010: Ehrenamtsmesse – wir waren dabei

Die Ehrenamtsmesse für den Kreis in Schwarzenbek fand regen Zuspruch. Die Stadt hatte vor dem Rathaus ein großes Zelt aufgebaut, in dem sich Sport-, Sozial-, Rettungs- und Naturschutzorganisationen mit ihren Ständen darstellten. Die Kreisgruppe des BUND war die einzige Naturschutzorganisation an diesem Tag. Den Mittelpunkt unseres Standes bildete ein Pappmodell des Trafoturms, den wir in Wohltorf zum Tierturm umbauen. Viele Menschen zeigten ehrliches Interesse an Nisthilfen und am Artenschutz.

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2. Februar 2010: Holzfällung in der Rülau


Schwarzenbek.
Auf Grund eines Hinweises von einer Bürgerinitiative in Schwarzenbek, die im "Wildniswald Rülau" einen Orts- und Pressetermin vereinbart hatte, traf sich auch unser Waldexperte Lutz Fähser mit Bürgern und dem verantwortlichen Förster in der Rülau. Anlass war die Fällung mehrerer alter Eichen entlang der Wanderwege durch die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Als Begründung wurde „Verkehrssicherung“ angegeben. Dazu sagt Lutz Fähser:

„Die Rülau ist ein öffentlicher Bürgerwald. Sie ist aus öffentlichen Mitteln erworben worden und hat ausschließlich dem Zweck zu dienen, dem sie als "Wildniswald" gewidmet ist. Die Verkehrssicherung entlang von Waldwegen im Inneren des Waldes lässt sich nicht aus dem Landeswaldgesetz § 19 ableiten, im Gegenteil. Der Waldeigentümer haftet danach nicht für waldtypische Gefahren, auch nicht in einem Naturwald. Die Rechtsprechung hat vereinzelt den Eigentümer haftbar gemacht, wenn die Wanderwege sichtbar beschildert und in Wanderkarten eingezeichnet sind. Um eine Haftung aus diesem Grunde zu vermeiden, sollte die geplante Wanderkarte von Schwarzenbek nicht erstellt und auch die Wege im Wald nicht speziell gekennzeichnet werden. Dann wäre von jetzt ab keine weitere „Verkehrssicherung“ mehr nötig. Außerdem wird angeregt, in dem dichten Wegenetz einen Teil der Wege zu sperren, um auch dort eine natürliche Waldentwicklung einzuleiten. Solange doch noch Verkehrssicherung verlangt werden kann, fordert der vom BUND nicht nicht die Fällung ganzer Bäume, sondern nur die der gefährdenden. Auch reicht es, abgestorbene Äste zu beseitigen, auch wenn das mehr kostet (siehe Zweck als Wildniswald).“

Der Vertreter der Stiftung ließ sich von den Ausführungen des BUND davon überzeugen, dass dies Vorgehen zielführend sei. Er beteuerte, dass er froh sei, wenn er keine weiteren Eingriffe mehr zum Zwecke der Verkehrssicherung machen müsse.
Die Vertreter der Bürgerinitiative wollen nun auf die Verwaltung der Stadt bzw. die politischen Vertreter einwirken, auf die Wanderkarte und eine Wegekennzeichnung zu verzichten. Der BUND hat Argumentationshilfe bzw. Teilnahme angeboten.

2. Februar 2010

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Januar 2009: Bautätigkeit gefährdet Biotopverbund zum FFH-Schutzgebiet

Das Naturschutzgebiet Dalbekschlucht wird vom BUND betreut. Die mit EU-Schutzstatus nach der FFH-Richtlinie versehene Waldschlucht liegt im Süden des Kreises Herzogtum Lauenburg. Wegen der Nähe zu Hamburg ist zur Zeit der Siedlungsdruck ziemlich groß. Die Folge: Rund um das wunderhübsche eiszeitliche Kerbtal Dalbekschlucht werden immer mehr Siedlungen an das Gebiet herangezogen. Eine Fehlentwicklung besonderer Art wird jetzt offenbar durch landwirtschaftliches Bauen im Außenbereich eingeleitet. Und das just auf den letzten Flächen, die nach Westen einen Biotopverbund zwischen Schutzgebeit und unbebauten Feldern darstellen. Der Landwirt hat sich das Recht zum Bauen per Gerichts-beschluss erzwungen. Die Gemeinde hat es versäumt, mit dem Argument Biotopverbund das öffentliche Interesse einzubringen, was allein laut §35 Baugesetzbuch eine Bebauung hätte verhindern können. Auch hat die Gemeinde versäumt, andere Mittel wie Landschaftsschutz anzuwenden.

Aktuell gibt es Bemühungen von Seiten der Politik, den Biotopverbund durch Landschaftsschutz auch permanent zu sichern. Ein Ergebnis steht noch aus.
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