Willkommen beim BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg

Dies ist die Internetpräsenz der Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg des BUND.

 

Aktuelles in Kürze

(mehr Informationen über den Link im grünen Kasten)

13. Mai: Landesvorstand konstituiert sich neu

Dr. Heinz Klöser

Auf der Delegiertenversammlung des Landesverbandes ist unser Vorstandsmitglied Dr. Heinz Klöser zum Beisitzer des Landesvorstandes gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

Neue Landesvorsitzende ist Dr. Claudia Bielfeld, Stellvertreter sind Karl-Heinz Christiansen und Hans-Jörg Lüth.

In einer Resolution forderten die Delegierten von der neuen Landesregierung, dass Schleswig-Holstein wieder seine einstige Vorreiterrolle im Umwelt- und Naturschutz einnehmen müsse. Der unter „schwarz-rot“ und zuletzt unter „schwarz-gelb“ erfolgte Rückbau des Naturschutzrechtes müsse zurückgenommen werden und der Umwelt- und Naturschutz wieder den notwenigen gesellschaftlichen Stellenwert erhalten.

Die Delegierten wünschten sich von der „Schleswig-Holstein-Ampel“ eine Politik, die keine weitere Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen sowie eine rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen fördert. Nicht nur wir, sondern auch die nachfolgenden Generationen hätten ein Recht auf eine lebenswerte natürliche Umwelt. Politik müsse zukünftig wieder dem Allgemeinwohl statt den Einzelinteressen einer Klientel wie Wirtschaftverbänden oder Bauernverband dienen.

.............................................................................................................................................

Einladung Gartentag 20. Mai

Naturparkzentrum Uhlenkolk, 11 - 18 Uhr
Alle wollen Öko – Wir zeigen wie es geht
Einen Garten haben wollen die meisten, und viele möchten ihn auch ökologisch verträglich gestalten und gesundes Gemüse und Obst daraus ernten. Aber in der Praxis erlischt der gute Wille dann doch oft im Ansturm unerwarteter Probleme, so daß man dann doch wieder zu Schneckenkorn, Rattengift und Volldünger greift. Dabei ist ökologisches Gärtnern überaus zufrieden stellend und gar nicht so schwer, wenn man ein paar Tricks und Kniffe kennt. Die wollen wir Ihnen heute vermitteln. Sie können sich sowohl in einer kleinen Ausstellung informieren als auch sich mit Ihren Fragen an erfahrene Öko-Gärtner wenden.

.............................................................................................................................................

11. Mai: Naturparkzentrum Uhlenkolk feierlich eröffnet

In einem feierlichen Akt wurde das Naturparkzentrum Uhlenkolk in Mölln am Waldhallenweg eingeweiht. Das Zentrum beherbergt Ausstellungs-, Verwaltungs- und Seminarräume und eine Cafeteria. Über den Räumen befindet sich eine Aussichtsplattform. Fertiggestellt sind auch das Begegnungszelt ("Köhlerhütte") unterhalb des Hauptgebäudes und der auf Kies-/Sandbasis angelegte Parkplatz. Innerhalb des Zentrums befindet sich eine Ingegrierte Station des Landes Schleswig-Holstein.

Alles macht einen profesionellen Eindruck. Finanziert wurde die Anlage durch EU-Gelder innerhalb der AktivRegion Herzogtum Lauenburg Nord, das Land, die Metropolregion und die Stadt Mölln. Teile der Ausstattung wurden von Unternehmungen gesponsert. Die Ausstellung in der Diele wurde zu großen vom Kreisvorstand des BUND in Person Dr. Heinz Klöser gestaltet.

Die Eröffnungsfeier wurde umrahmt von den Jagdhornbläsern der Kreisjägerschaft und Ansprachen der Bürgermeister der Städte Mölln und Ratzeburg, der Leiterin der Abteilung Naturschutz im Ministerium LUR in Kiel, des Kreispräsidenten und eines Vertreters der Metropolregion Hamburg. Neben seiner Funktion als Außenstelle des Landes zur Verknüpfung von Naturschutz, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Regionalentwicklung und Tourismus ("Integrierte Station") soll der Uhlenkolk ein Zentrum für Umwelt- und Waldpädagogik, Tourismus und Freizeit sein. Angesprochen sind insbesondere junge Bürger, Schulen und Lehrer.

.............................................................................................................................................

Naturbeobachtungen im Mai

Die Schönheit, der wir uns im Mai widmen wollen, ist das Reh; auch schön, aber giftig ist einer der markantesten Bäume in unserer Landschaft, der Eibe. Die Eibe? Gibt’s doch gar nicht bei uns. Stimmt. Gab es aber mal, und zwar ziemlich flächendeckend, aber das ist lange her. Die Eibe ist ein altehrwürdiger Baum, sowohl, was ihre ursprüngliche Position in der Evolution der Nadelbäume betrifft, als auch das Lebensalter, das sie erreichen kann: Stolze 2000 Jahre.

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

29. April: Tschernobyl-Gedenktag im Boll´schen Haus

Die Bolls (das Bollwerk) sind die "Uralt"-Widerstandskämpfer des BUND im Krümmel-Standort Geesthacht. Zum Tschernobyl-Gedenktag haben die Bolls ihr Haus mit Transparenten, Dokumenten und gesammelten Materialien versehen bzw. gefüllt und alle Bürger des Ortes zu Gesprächen, zum Besehen der Dokumente und zum Gedenken eingeladen. Im Bollwerk flattern seit der Fukushima-Mahnwache Kraniche in allen Räumen. Das Gedenken sollte aber nicht nur dem Tschernobyl-Unglück, sondern auch der Solidarität und Anteilnahme zu Fukushima und in Gedenken an über 30 Jahre Widerstand gegen den Betrieb des AKW Krümmel (Krümmelmonster) dienen. Alles was sich im Lauf der Jahre angesammelt hat: Plakate, Flyer, Veranstaltungsankündigungen, Klageunterlagen, Demonstrationsutensilien und Fotos waren den Besuchern zugänglich. Fortsetzung

.............................................................................................................................................

22. April: Schüler helfen beim Biotopschutz

In Schwarzenbek gibt es an der Schwarzen Au in der Nähe des Sackgassenrondeels der Bismarckstraße ein Feuchtbiotop. Durch Aktivitäten spielender Kinder drohte es, trocken zu fallen. Gemeinsam mit Schülern der 6. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf haben wir jetzt eine Absperrung errichtet, die das Wasser im Becken halten soll. Die Inspektion ein paar Tage später hat ergeben, dass der Schutzwall steht und gut dicht hält. Wir freuen uns schon jetzt auf die Gestaltung des gegenüberliegenden Flachwasserteichs im Mai. Dieser soll ebenfalls zu einem  Laichbiotop hergerichtet werden.

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

19. April: Erste Veranstaltung des BUND im Uhlenkolk

Den Auftakt zu den Veranstaltungen des BUND in diesem Jahr im Naturparkzentrum Uhlenkolk gestaltete Birte Pankau von der BUND-Landesgeschäftsstelle mit einem Vortrag über "Lebensvielfalt in alten Bäumen und Totholz". Das Foto zeigt Birte mit Kreisgeschäftsführer Bernhard Hub.

„Immer weniger Bäume in Schleswig-Holstein können aufgrund von Baumaßnahmen, übertriebener Ordnungsliebe und vor allem aufgrund eines wachsendem Bedarfs zur Energienutzung ihre vollen Funktionen für den Naturhaushalt entfalten“, bedauert Birte Pankau. Innerhalb des Baumschutz-Projektes können Baum-Eigentümer und Eigentümerinnen ihre heimischen Laubbäume im eigenen Garten unter Schutz stellen. Dadurch erhalten Bäume ab einem Stammumfang von mindestens 60 Zentimetern in einem Meter Höhe die Möglichkeit zum Altwerden und natürlichen Sterben. Besonders alte und teilweise abgestorbene Bäume bieten vielen zum Teil bedrohten Organismen einen unersetzbaren Lebensraum. Das Projekt erstreckt sich auf ganz Schleswig-Holstein. Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg werden alte Bäume oder solche, die es werden dürfen, gesucht. Die Baumschützer und -schützerinnen erhalten eine Urkunde für ihren Einsatz im Naturschutz und eine Plakette zur Kennzeichnung des geschützten Baumes.

.............................................................................................................................................

31. März: Gedächtniseiche gepflanzt

Zur Erinnerung an unser verstorbenes Vorstandsmitglied Helmut Maack haben wir heute am Naturparkzentrum eine Eiche gepflanzt.

Im Bild: Jörg Thun vom Möllner Stadtwald, Hans-Heinrich Stamer und Bernhard Hub.

.............................................................................................................................................

Naturbeobachtungen im April

Zugegeben, man hätte im April auch von Blumen und zartem, ersten Frühlingslaub reden können, aber eigentlich geht es darum auch, besteht doch eine enge Wechselbeziehung zwischen dem jungen Austrieb der Pflanzen und den wiedererwachenden und winterhungrigen Schnecken.

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

4. März: Trafoturm erscheint in Trafographie

Die schönsten Trafohäuschen Europas – dies ist der Titel einer Webseite, die jetzt auch unseren Trafoturm in Wohltorf aufgenommen hat. Die Autoren haben einige Fotos vom Turm gemacht und dazu den Text – zumindest teilweise – von unserer Webseite übernommen. Interessant auf dieser Seite ist die Darstellung vieler vergleichbarer Objekte. Hier der Link:
http://www.trafoturm.eu/, Link Wohltorf

Nur ein Bild, kein Link – unser Turm zweiter von rechts

.............................................................................................................................................

Naturbeobachtungen im März

Endlich März. Durch die noch kahlen Wälder weht ein erster Hauch von Frühling. Lerchensporn, Leberblümchen und Buschwindröschen kämpfen sich mit ihren Blüten durch die Laubstreu. Wir alle lieben diese kleinen Frühlingsboten! Und doch wird in diesem Reigen gerne übersehen, daß es eine frühe Blume gibt, die noch zeitiger aus dem Boden kommt. Ihre Blüten sind plötzlich einfach da, kein Blatt weit und breit, nur diese unglaublich strahlenden Sterne in klarem Gelb auf dicken, rötlichen Stengeln. Die Rede ist vom Huflattich...

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

Naturbeobachtungen im Februar

In diesem Monat gibt es einen Text zum Efeu. Diese "Wunderpflanze" aus heimischen Breiten ist nicht nur im Winter grün, sie bietet Unterschlupf und Nahrung für viele heimische Tiere. Der Bericht warnt auch vor dem Irrglauben, Efeu würde den Wirtbäumen schaden und müsse daher gekappt werden. Wir danken Dr. Heinz Klöser für den ausführlichen Text und die vielen schönen Bilder.

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

Naturbeobachtungen im Januar

Mit einem Serienbeitrag wollen wir in diesem Jahr unsere Homepage neu beleben. Für jeden Monat ist ein Artikel über eine heimische Tier- oder Pflanzenart geplant, die den Besuchern der Homepage Anregungen und Wissen vermitteln soll. Im Januar beginnen wir mit Betrachtungen und Bildern zum Wildschwein. Viel Spaß beim Lesen.
Dr. Heinz Klöser, Mitglied des Vorstandes

Zum Bericht

.............................................................................................................................................

13. Dezember 2011: BUND hat Nutzungsrecht im Naturparkzentrum

In der neu errichteten Integrierten Station am Naturparkzentrum Uhlenkolk in Mölln wird in Zukunft auch der BUND ein Nutzungsrecht haben. Zusammen mit Bürgermeister Jan Wiegels unterzeichneten Karl-Heinz Weber und Dr. Heinz Klöser den Mietvertrag für die Kreisarbeitsgemeinschaft Naturpflege. Siehe auch den Link des Innenministeriums.

Karl-Heinz Weber (NABU), BM Jan Wiegels und Dr. Heinz Klöser (BUND), hier ein Pressefoto

.............................................................................................................................................

Herbst 2011: Schenkung an den Naturschutz

Die Kreisgruppe des BUND ist seit einigen Wochen auf Grund einer Schenkung im Besitz eines Grundstückes in Schretstaken. Die Übergabe durch die bisherigen Eigentümer, Geschwister Hanna und Martin Still, an den BUND erfolgte am 25.8.2011 durch Notarvertrag. Das Grundstück ist ca. 2 ha groß und bestehet aus Feuchtwiese, Weide und Ackerland, das bisher landwirtschaftlich genutzt wurde. Der BUND wird die Fläche im Angedenken an das langjährige Vorstandsmitglied Helmut Maack zu einem Amphibienpark umgestalten. In diesem Jahr haben wir als erste Maßnahmen einen bruchgefährdeten Apfelbaum entlastet und eine alte Abwasserleitung inspiziert.

Die Umgestaltung für den Naturschutz soll insbesondere durch eine Anhebung des oberen Grundwasserstandes, die Anlegung eines temporär wasserführenden Flachwasserteiches für Frösche und Molche und eines dauerhaften Teiches u.a. auch für Fische erfolgen. Weiterhin sind die Pflanzung von einigen Hochstamm-Obstbäumen, die Herstellung einer Wallknickverbindung zwischen zwei vorhandenen Knicks sowie durch natürliche Sukzession auf der gesamten Fläche vorgesehen.

Interessierte Naturfreunde können sich durch Mithilfe und Spenden an dem Projekt beteiligen. Die Projektkoordination erfolgt durch Hans-H. Stamer, Email: Hans-Heinrich.Stamer@bund.net oder Tel.-Nr. 04159/718.

.............................................................................................................................................

28. Oktober 2011: Schulklasse hilft am Trafoturm

Weitere Insekten-Wohnungen und -Nistplätze eingerichtet

Kinder gestalten Angebote für Tiere in der Natur – diese Vision hatten wir, als wir das Projekt Trafoturm gestartet haben. Zum wiederholten Mal konnten wir diese Vorstellung in die Tat umsetzen. Nachdem die wichtigsten Arbeiten an unserem Umgestaltungsprojekt umgesetzt wurden, gibt es noch vielfältige kleinteilige Tätigkeiten zu vollenden. Dazu gehört das Füllen der großflächigen Fachwerkräume mit Material zum Wohnen und Nisten für Insekten. Nachdem wir im Frühjahr per Presseartikel zum Mitmachen aufgerufen hatten und viele Kinder zu uns gekommen waren, hatte sich diesmal gleich eine ganze Klasse der Grundschule Wohltorf angemeldet. Unter der Anleitung unserer drei in dieser Sache Hauptaktiven Maren Tormählen, Herwig Kuhlmann und Heino Röder konnten umfangreiche Mengen Lehm, Wolle, Hölzer, Tannenzapfen und trockene Stängel verarbeitet und somit ein großer Teil des noch offenen Fachwerks bestückt werden.
Zur Chronologie des Projektes Trafoturm

.............................................................................................................................................

14. August 2011: Uhlenkolk-Eröffnung verschoben

Dafür gab es einen Naturerlebnistag im Regen ...

Die für heute anberaumte Einweihung des neuen Naturparkzentrums im Möllner Wildpark fand auf Grund der teilweise noch nicht fertig gestellten Einrichtungen nicht statt. Dafür hatten die Stadt Mölln und die Mitarbeiter der Forst als Ersatz einen Erlebnistag mit Ständen der Verbände und einigen Verwaltungseinrichtungen arrangiert. Pech mit dem Wetter: Nach einigen anfänglichen Sonnenstrahlen regnete es in Strömen.

Die Kreisgruppe des BUND war mit einem Stand vertreten. Darin hatten wir Informationen über uns und ein Quiz zum Mitmachen über zwölf mehr oder wenige bekannte Skulpturen im Kreis mit Landschaftsarrangements angeboten. Die Mühe der Vorbereitung wurde mit anregenden Gesprächen belohnt. Trotz des feuchten Wetters kamen viele Besucher in unser Zelt.
Die  Bilder zeigen einen Blick in den Hof bei der Eröffnung und einen Teil des BUND-Quiz

.............................................................................................................................................

16. Juli 2011: Big Action am Trafoturm

Die Vorbereitungen für die heutige Aktion am Trafoturm waren genauso aufregend wie die Umsetzung: Anfertigung eines drei Zentner schweren Kastens als Sommerlebensraum für Fledermäuse, Anfertigen der Schattenbilder sowie die Beschaffung und Organisation einer Hebebühne. Für die Anbringung des Kastens waren dann alle unsere starken Männer dabei. Mit Hilfe von Seilen, Leitern und der besagten Hebebühne gelang es schließlich in zeitlupenartiger Zentimeterarbeit, den Kasten in die am Turm vorbereiteten Halterungen einzupassen.

.............................................................................................................................................

20. Juni 2011: BUND warnt vor leichtfertigem Umgang mit Herbiziden

Bei der Wanderung des BUND rund um den Salemer See fielen dem Biologen Dr. Heinz Klöser direkt neben dem Wanderweg auf dem Naturcampingplatz Salem Flächen auf, die offensichtlich mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt worden waren. Davon abgesehen, dass der langfristige Erfolg gegen das unerwünschte Grün fragwürdig ist, unterliegt der Einsatz solcher Mittel der Genehmigungspflicht. Eine Genehmigung lag in diesem Fall aber nicht vor, so dass die zuständige Behörde nun ermittelt.

Der BUND nimmt dies zum Anlass, vor leichtfertigem Umgang mit gesundheits- und umweltgefährdenden Pestiziden zu warnen, so beispielsweise vor dem in der Praxis weitverbreiteten Missbrauch von Pflanzengiften: Bürgersteige, Wege, Vorgärten und versiegelte Hofflächen werden mit Totalherbiziden abgespritzt, obwohl dies aus gutem Grunde ausdrücklich verboten ist.
[mehr...]
............................................................................................................................................



Termine

20. Mai, Mölln

Gartentag
Naurparkzentrum Uhlenkolk
11-18 Uhr
siehe auch

Jahresprogramm 2012

Download als PDF

Exkursionen 2012

Zur Auflistung

Uhlenkolk 2012

Termine des BUND
Zur Auflistung

Ihre Spende hilft.

Suche