Die europäische Wildkatzerückkehr auf leisen Pfoten
Freitag, 28. November, 16 – 18 Uhr
Ort: Büchen, Amtsplatz 1, Bürgerhaus, Sitzungssaal
Referentin: Dr. Friederike Scholz, zuständig für die Koor-
dination Luchs und Rettungsnetz Wildkatze, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Projekt „Luchs Thüringen“, Abtei-
lung Biodiversität / Team Naturschutzgroßprojekte
Im März 2025 lief eine Wildkatze am Grünen Band in SH bei Langenlehsten dreimal vor eine Wildtierkamera. Das Landesamt für Umwelt (LfU) hält die fotographischen Nachweise für qualitativ ausreichend, um das Tier als Wildkatze zu identifizieren. Wie soll es nun weitergehen mit der Wildkatze im Lauenburgischen? Der Rückkehrer ist sehr scheu, braucht naturnahe Wälder und lässt sich nur schwer genetisch zweifelsfrei nachweisen. Der BUND hat bereits eine 20-jährige Erfahrung im Umgang mit der Wildkatze. Die sog. Lockstockmethode wurde entwickelt, um anhand von Haarproben an genetische Nachweise der Tiere zu gelangen. Diese Methode lässt sich unter www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildkatze/
wildkatzenschutz/lockstockmethode/ auf der BUND-Seite genauer nachlesen.
Um die Tierart zu fördern, wurde vom BUND ein Konzept entwickelt, der Wildkatzenwegeplan. Elf Bundesländer beteiligen sich bisher daran, Wälder durch das Pflanzen von Waldkorridoren miteinander zu verbinden, so dass die „Waldkatze“ auf Wanderschaft gehen kann, nachzulesen per Link unter www.wildkatzenwegeplan.de
Dr. Friederike Scholz informiert in ihrem Vortrag über die Wildkatze und ihre Bedürfnisse sowie das Citizen Science-Projekt Lockstockmethode. Ziel der Veranstaltung soll sein, Freiwillige zu finden, die sich an der Lockstockmethode aktiv beteiligen möchten, damit auch hier im Lauenburgischen der Nachweis einer Wildkatze angetreten werden kann.
Kosten: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
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Arbeitseinsatz
Montag, 17. November ab 10 Uhr
In 21493 Schretstaken, A.-Paul-Weber-Straße, gegenüber Hausnr. 10
Auf der Fläche des Amphibienbiotops sind verschiedene Pflegemaßnahmen erforderlich. An einer Seite befindet sich ein Knick, der sukzessive auf den Stock gesetzt wird. Diese Arbeit soll fortgesetzt werden. Auf der Weide wachsen stellenweise Brombeeren, die zurückzuschneiden sind. Außerdem ist ein schon teilweise abgeknickter Apfelbaum zu fällen, der auf den Zaun zum Nachbarn zu fallen droht. Tatkräftige Hilfe ist erwünscht. Das ist etwas für diejenigen, die sich an der frischen Luft mal richtig körperlich betätigen wollen.
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Weidetiere – Schlüsselfaktoren für biologische Vielfalt
Termin: Freitag, 7. 11., 19:00 Uhr
Ort: Quellenhof, Hindenburgstrasse 16, Mölln
Referent: Prof. Dr. Rainer Luick
Der ökologische Zustand unserer Kulturlandschaften ist alarmierend. Trotz zahlreicher fachlicher Diskussionen und gesellschaftlicher Debatten, trotz bestehender Konventionen und gesetzlicher Verpflichtungen ist auf nahezu allen räumlichen Ebenen (national und global) ein anhaltender Verlust der biologischen Vielfalt zu verzeichnen. Besonders dramatisch ist die Situation in Ländern wie Deutschland mit sehr intensiven Agrarsystemen. Hier ist nur wenig von der einst reichen landschaftlichen und biotischen Vielfalt unserer Kulturlandschaften übriggeblieben. Die Ursachen sind bekannt und evident. Der Vortrag von Prof. Dr. Rainer Luick beleuchtet einen wichtigen Erklärungsfaktor: Es geht um das Fehlen von Weidetieren in unseren Landschaften und den Verlust von Prozessen, die mit der Präsenz von Weidetieren automatisch einhergehen. Oder anders ausgedrückt: Biss, Tritt und Schiss von Weidetieren sind ein Schlüsselfaktor für biologische Vielfalt. Würde es in der Land- und Forstwirtschaft und auch im Naturschutz eine bessere Akzeptanz für die Rolle von Weidtieren geben, dann wäre dies auch ein schnell wirksamer Hebel für manche Problemlösungen im Naturschutz.
Kosten: Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Der Referent: Prof. Dr. Rainer Luick lehrte und forschte bis zum Wintersemester 2023 / 2024 an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg / Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Naturschutz
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Wird das Grundwasser im Herzogtum Lauenburg knapp?Untersuchungen zum regionalen Wasserhaushalt
im Klimawandel
Mittwoch, 29. Oktober, 18 Uhr
Ort: BAUFORUM Technische Hochschule Lübeck,
Stephensonstraße 1-3 (Gebäude 14, FB Bauwesen)
Referent: Prof. Dr. Christoph Külls
Auch im Land der Lauenburgischen Seen ist das Grundwasser eine verborgene, aber die mit Abstand größte Ressource von Süßwasser. Grundwasser ist essentiell für unsere Wasserversorgung, es bestimmt den Wasserhaushalt unserer Seen und vieler Fließgewässer. Seit der Jahrtausendwende werden in einigen grundwassergespeisten Seen sinkende Wasserstände beobachtet, während andere Seen diese Veränderungen nicht aufweisen. Einige Feuchtgebiete und Moore fallen in der jüngeren Vergangenheit im Sommer in einigen Jahren trocken. Sind dies Anzeichen für Veränderungen im Grundwasserhaushalt, verändert sich die Rate, mit der Grundwasser neugebildet wird, in unserer Region? Wieviel
Grundwasser können wir eigentlich nachhaltig entnehmen?
Diesen Fragen geht der Referent Prof. Dr. Christoph Külls von der Technischen Hochschule nach und berichtet von jüngsten Forschungsergebnissen und studentischen Arbeiten am Pinnsee, bei Mölln, am Garrensee bei Ratzeburg, am Oldenburger See bei Lehmrade, und an der Wakenitz.
Nach dem Vortrag findet eine Diskussionsrunde statt, anschließend laden wir zu Suppe, Brot und Getränken beim Stehempfang zum Ausklangs des Abends ein.
sehenswerter Filmbeitrag vom NDR HIER
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Gelungene Bachrenaturierung der Steinau in Büchen
Samstag, 11. Oktober, 14:30 – 17:30 Uhr
Leitung der Exkursion: Günter Mund, Vorsitzender des Gewässerunterhaltungsverband Steinau
Treffpunkt: Straße „Neue Mühle“ in Büchen, nähe Islandpfer-
dehof Blumencron, Anfahrtskizze: hier
Eine zentrale Maßnahme zur Wiederherstellung des „guten ökologischen Zustandes“ eines Gewässers, wie es die europäische Wasserrahmenrichtliche seit 25 Jahren fordert, ist die Gewässerrenaturierung. An der Steinau bei Büchen werden wir zwei vorbildlich umgesetzte Maßnahmen bestaunen. Federführend dafür waren der Gewässerunterhaltungsverband Steinau unter dem Vorsitz des ehemaligen Büchener Bürgermeisters Günter Mund, der das Projekt zusammen mit Verbandsingenieur Henning Giese vorangetrieben hat.
Günter Mund führt uns an die „Pötrauer Mühle“. Anschließend fahren wir zum „Grünen Weg“.
Die Steinau ist zugleich das größte und eines der wichtigsten verbliebenen Rückzugsgebiete naturnaher Bachlebensgemeinschaften im Bereich des Elbe-Lübeck-Kanals (Süd) sowie im Kreis Herzogtum Lauenburg. Sie besitzt mehrere Quelleinzugsgebiete in verschiedenen Naturräumen. Die Steinau entspringt im Herzen des Kreises Herzogtum Lauenburg bei Talkau und mündet nach rund 25 Kilometer Fließweg sohlgleich bei Büchen in den Elbe-Lübeck-Kanal.
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----Ausgebucht -----
Pilzwanderung
So. 12.10. um 10:00 Uhr
Ort: Ritzerauer Forst, Am Forstgehöft an der Köhlerhütte, 800 m im Wald
Unter fachkundiger Leitung wir die Bedeutung der zahlreichen Pilzarten in dem artenreichen lüb’schen Wald, die Ausbreitung und Lebensfunktionen der Pilze im Naturhaushalt sowie die Bestimmung der giftigen und essbaren Fruchtkörper vermittelt. Alle Pilze werden in einer Gesamtschau von den Pilzkundigen sortiert, so dass die Sammler sich ihre essbaren Pilze zu Hause dann auch selbst zubereiten können. Festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und ein luftiger Korb sind angeraten.
Kostenumlage: Erwachsene 10€, Jugendliche 4€,
Kinder bis 14 Jahren kostenfrei
Leider ausgebucht:
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Voranmeldung ist
erforderlich bis spätestens 03.10.25 per E-Mail an:
info@bund-herzogtum-lauenburg.de
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Was verbindet Mölln und den Elbe Lübeck Kanal mit dem Oldenburger See?
Donnerstag, 16. Oktober, 19 Uhr
Ort: BBZ Berufsbildungszentrum in Mölln, Kerschensteinerstr. 2
Referent des Vortrags: Prof. Dr. Christoph Külls
Der Oldenburger See im Kreis Herzogtum Lauenburg nördlich von Lehmrade liegt im Herzen des Naturschutzgebietes Oldenburger See und Umgebung. Dieses Moorgebiet ist der Ursprung der Gewässer, die die Möllner Seen speisen und damit auch das Wasser für den Betrieb des Elbe-Lübeck-Kanals liefern. In der jüngeren Vergangenheit fallen Veränderungen im jahreszeitlichen Verlauf der Wasserstände auf. Was sind die Ursachen dafür? Wie wird das Moor mit Wasser gespeist?
Der Referent Prof. Dr. Christoph Külls von der Technischen
Hochschule Lübeck stellt die neuesten Messergebnisse
vor und gibt Einblicke in die Arbeit eines Hydrologen und
Wasserwirtschaftlers.
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Biologische Vielfalt geht uns alle an!
Die Biodiversitätsstrategie von Schleswig-Holstein – Was ist das? Und warum überhaupt?
Mittwoch, 24. September, 18:30 Uhr
Ort: VHS Schwarzenbek, Berliner Str. 1-5, 21493 Schwarzenbek
Vortrag: Bini Schlamann (Referentin für
Agrar- und Biodiversität beim BUND Landesverband
Schleswig-Holstein)
Warum sind Lebensräume, in denen es besonders viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten, also eine hohe Biodiversität gibt, besonders wertvoll? Wie steht es um unsere Ökosysteme in Schleswig-Holstein?
Die Referentin berichtet über die Biodiversitätsstrategie der Landesregierung. Unter dem Motto „Was ist das? Und warum überhaupt?“ erläutert sie, wie es um unsere Ökosysteme steht. Die Biodiversitätsstrategie des Landes beschreibt den ökologischen Zustand unserer Naturflächen und schlägt Maßnahmen zur Verbesserung vor, die zum Teil schon umgesetzt werden.
Kosten: Der Vortrag ist gebührenfrei.
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Vortrag: Fledermäuse im Kreis Herzogtum Lauenburg
Mi. 24.09. um 19:00 Uhr
Ort: Ratzeburg, Stadtbücherei, Unter den Linden 1
Fledermäuse sind faszinierende Tiere, die sich mit Hilfe von hohen Tönen orientieren und mit den Händen fliegen. Sie leben häufig in unserer unmittelbaren Umgebung und sind doch selten zu beobachten. Holger Siemers wird in seinem Vortrag einen Einblick in das
Leben dieser Tiere im Jahresverlauf geben, die vorkommenden Fledermausarten vorstellen und Möglichkeiten zur Erforschung und zum Schutz dieser Tiere aufzeigen.
Referent: Holger Siemers ist Fledermausexperte, er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit den Fledermäusen im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Kooperationsprojekt VHS/BUND-Ortsgruppe Ratzeburg
Anmeldung erbeten: vhs.ratzeburg@gmx.de
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Vortrag: Wald im Klimawandel- kann er überleben?
Donnerstag, 25.09.2025, 18:30 Uhr
Vortrag von Dr. Lutz Fähser, Forstdirektor i. R.
VHS Schwarzenbek: Berliner Str. 1-5, 21493 Schwarzenbek
Schneller Klimawandel und rasanter Verlust von Tier- und Pflanzenarten setzen unseren Wäldern sichtbar zu. Viele Bäume sterben und wie es weitergeht, weiß niemand. Wissenschaften der Ökologie und der Forstwirtschaft haben unterschiedliche Auffassungen, welche Maßnahmen zur Rettung zielführend sein könnten. Umweltverbände streiten mit Förstern über den richtigen Weg. Auch im Lauenburgischen wird in Fachkreisen konträr diskutiert. Viele Waldfreunde fragen sich, ob der derzeitige Wald überleben kann, wie ihm zu helfen sei, was jeder dazu beitragen kann. Der Vortrag ist gebührenfrei!
Dr. Lutz Fähser hat 40 Jahre lang Wälder in verschiedenen Klimazonen der Erde begutachtet und auch betreut, zuletzt den Stadtwald Lübeck, zu dem auch 1.500 ha im Kreis Herzogtum Lauenburg gehören.
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Wie sieht ein Urwald der Zukunft aus?
Sonntag, 28. September, 10 – ca. 12.30 Uhr
Waldwanderung von Dr. Lutz Fähser, Forstdirektor i. R.
Treffpunkt: Parkplatz links vor der Brücke am Rothenhusener
Weg. Dort Fahrgemeinschaften bilden zum Schattiner Zuschlag
Empfehlung: Wetter- und wandertaugliche Kleidung
Dr. Lutz Fähser ist der ehemalige Leiter des Stadtwaldes Lübeck und gibt Auskunft, wie sich der Wald seither entwickelt hat.
Eine Besonderheit ist der Schattiner Zuschlag des Lübecker Stadtwaldes – bis 1990 auf dem Gebiet der DDR gelegen, wurde es nach der Wiedervereinigung an die Stiftungsverwaltung „St. Johannis Jungfrauenkloster“ zurückgegeben. Der Stadtwald entschied, den Wald als Referenzfläche auszuweisen und sich selbst zu überlassen.
So entwickelt sich dort nach und nach ein Urwald. Waldböden können große Mengen Wasser aufnehmen, speichern und filtern. In einem intakten Wald-Ökosystem wirken der lockere Boden sowie Totholz wie ein Schwamm, der enorme Mengen Wasser aufnehmen kann.
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Führung Kulturdenkmal Hotopp‘sche Scheuse
am Elbe-Lübeck-Kanal und historische Dükerschleuse
am ehemaligen Stecknitz-Delvenau-Kanal
So. 28.09. von 14:00 bis 17:00 Uhr
Treffpunkt: Hotopp‘sche Scheuse zwischen Lauenburg und Büchen am Elbe-Lübeck-Kanal, 21514 Witzeeze
Erklärungen des Prinzips der hotopp'schen Schleuse und nach Bedarf geführte Wanderung zur Dükerschleuse. Es gibt Kuchen und Getränke vor Ort. Die Hotopp‘sche Scheuse von 1900 funktioniert ohne äußere Energiezufuhr. Sie wird seit 2021 als Kulturdenkmal anerkannt. Trotzdem droht ihr der Abriss, da der Ausbau des ELK noch immer im Bundesverkehrswegeplan geplant ist. Am Sonntag wird die Funktionsweise der Schleuse erläutert. Die Dükerschleuse von 1798 lag am Stecknitz-Delvenau-Kanal (1390 bis 1890) und gehört zu den seltenen erhaltenen Stauschleusen. Hier wurde das Wasser mit nur einem Torpaar über mehrere Tage gestaut, ehe die Präme auf der Wasserwelle fahren konnten.
Kooperationsveranstaltung mit dem Aktionsbündnis Elbe-Lübeck-Kanal im Rahmen der Tage der Industriekultur am Wasser
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Pilze im Ökosystem Wald
Dienstag, 30.09.2025, 18:30 Uhr
Vortrag von Eckhard Kropla
VHS Schwarzenbek, Berliner Str. 1-5, 21493 Schwarzenbek
Pilze sind auf unserem Planeten allgegenwärtig (Schimmelpilze, Schleimpilze, Hefepilze, Pilze mit Fruchtkörper). Bis Ende des letzten Jahrhunderts wurden Pilze zu den Pflanzen gerechnet, obwohl sie keine Photosynthese betreiben. Systematisch sind sie dichter an der Tierwelt. Konsequenterweise sind Pilze seit ca. 50 Jahren einem eigenen Reich zugeordnet. Pilze sind darauf angewiesen, entweder vorhandene organische Substanz abzubauen (Zersetzer), können aber auch parasitär oder symbiontisch leben. Letztere werden auch als Mykorrhiza-Pilze bezeichnet. Für die Vitalität eines jeden Baumes und somit der Wälder ist diese Symbiose mit Pilzarten von großer Bedeutung.
Eckhard Kropla ist seit über 35 Jahren Förster für die lübschen Exklaven im Kreis Herzogtum Lauenburg und zeigt in seinem Vortrag tiefere Einblicke in das Reich der Waldpilze.
Der Vortrag ist gebührenfrei!
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Fahrradtour "Zum Tag der deutschen Einheit“
Fr. 03.10. um 10:30 Uhr
Treffpunkt: 10 Uhr am Strandbahnhof Lübeck-Travemünde
Leitung der Tour: Dr. Torsten Walther (BUND)
Unsere diesjährige Tour am Grünen Band führt uns noch
etwas weiter nach Norden. Wir treffen uns um 10 Uhr am
Strandbahnhof Lübeck-Travemünde und radeln dann auf
den Priwall und Richtung Pötenitz. Neben einem gelän-
detauglichen Fahrrad sollten die Teilnehmenden etwas
Picknick für eine Pause dabei haben..
mehr Infos hier
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Gelungene Bachrenaturierung der Steinau in Büchen
Samstag, 11. Oktober, 14:30 – 17:30 Uhr
Leitung der Exkursion: Günter Mund, Vorsitzender des Gewässerunterhaltungsverband Steinau
Treffpunkt: Straße „Neue Mühle“ in Büchen, nähe Islandpfer-
dehof Blumencron, Anfahrtskizze: hier
Eine zentrale Maßnahme zur Wiederherstellung des „guten ökologischen Zustandes“ eines Gewässers, wie es die europäische Wasserrahmenrichtliche seit 25 Jahren fordert, ist die Gewässerrenaturierung. An der Steinau bei Büchen werden wir zwei vorbildlich umgesetzte Maßnahmen bestaunen. Federführend dafür waren der Gewässerunterhaltungsverband Steinau unter dem Vorsitz des ehemaligen Büchener Bürgermeisters Günter Mund, der das Projekt zusammen mit Verbandsingenieur Henning Giese vorangetrieben hat.
Günter Mund führt uns an die „Pötrauer Mühle“. Anschließend fahren wir zum „Grünen Weg“.
Die Steinau ist zugleich das größte und eines der wichtigsten verbliebenen Rückzugsgebiete naturnaher Bachlebensgemeinschaften im Bereich des Elbe-Lübeck-Kanals (Süd) sowie im Kreis Herzogtum Lauenburg. Sie besitzt mehrere Quelleinzugsgebiete in verschiedenen Naturräumen. Die Steinau entspringt im Herzen des Kreises Herzogtum Lauenburg bei Talkau und mündet nach rund 25 Kilometer Fließweg sohlgleich bei Büchen in den Elbe-Lübeck-Kanal.
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Kneippen unter Anleitung
Samstag, 20. September, 11 – 12:30 Uhr
Leitung: Anton Drzyzga (Kneipp-Gesundheitstrainer)
Ort: Kneippgarten Kurpark, Mölln
Die „Tasse Kaffee der Naturheilkunde“ ist das kalte Armbad nach Sebastian Kneipp. Als Muntermacher wirkt es ausgleichend und anregend zugleich. Diese Kneipp-Anwendung regelmäßig morgens oder am frühen Nachmittag durchgeführt wirkt Müdigkeit oder Erschöpfung entgegen.
Andere Anwendungen, von ganz soft (Bürsten oder Waschung) bis knackig (Wassertreten bei 9°C kaltem Wasser), werden gezeigt und, wenn gewünscht, praktisch angewendet. Für alle Teilnehmenden besteht die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten zu Hause weiter fortzuführen.
Mitgebracht werden sollten: ein Handtuch, dem Wetter
angepasste Kleidung, eine Flasche Wasser und gute Laune.
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
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Ursachen des Schilfsterbens im Naturschutzgebiet Wakenitz
Samstag, 20. September, 18 – 21 Uhr
Vortrag mit Schifffahrt
Referent: Jörg Clement (Lehrer i. R. für die Fächer
Biologie und Chemie)
Ort: Heinrich der Löwe, Abfahrt 18:00 am Anleger an der
Schlosswiese in Ratzeburg, Einstieg ab 17:45 Uhr
Beobachtungen der Pflanzen und Tiere und die Messungen
der Wasserqualität über einen Zeitraum von 50 Jahren lassen einen erheblichen Wandel im NSG Wakenitz erkennen.
Der Verlust ausgedehnter Schilfbestände war zu beklagen. Vor allem Nährstoffeinträge aus den Nebenbächen und steigende Wassertemperaturen haben diese Veränderungen hervorgerufen. Auch im Ratzeburger See sind in den Schilfgürteln schon deutliche Lücken zu sehen. Die Artenvielfalt hat sich dramatisch verringert. Das bedeutet einige Arten breiten sich durch das Überangebot an Nährstoffen massiv aus und andere Arten verschwinden.
Während der dreistündigen Schiffsfahrt entlang der malerischen Ufer des Ratzeburger Sees wird über die Schönheit dieser Naturlandschaft berichtet, in verständlicher Weise auf die Probleme eingegangen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch sinnvolles Handeln weitere Verschlechterung verhindert werden könnte, und damit, wie in der Wasserrahmenrichtline gefordert, ein guter ökologischer Zustand wieder hergestellt werden kann. Zudem
ist auf dem Schiff ein Teil der Wakenitz-Ausstellung, die
im Frühjahr 2025 im Lübecker Naturkundemuseum gezeigt wurde, zu sehen.
Anmeldung erforderlich/ begrenzte Teilnehmerzahl: info@bund-herzogtum-lauenburg.de
Kosten: Schifffahrt und Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
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Inspektion der Fledermauskästen
Fr. 12.09. um 17:00 Uhr
Wanderung im NSG Dalbekschlucht
Treffpunkt: Parkplatz Waldschule, Hamfelderedder 13,
21039 Börnsen
Eine Wanderung durch die Dalbekschlucht mit seltenen Einblicke in die zahlreichen Fledermauswohnungen. Klaus Tormählen zeigt uns in seiner Funktion als Betreu-
er des Naturschutzgebietes der Dalbekschlucht dieses
wundervolle Refugium der Tier- und Pflanzenwelt. Gemeinsam werden die Fledermauskästen kontrolliert.
und deren Besatz aufgenommen
Leitung: Klaus Tormählen (BUND)
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Waldspaziergang im Geesthachter Stadtwald
Samstag, den 6. September, 14:30 bis 16:00 Uhr,
Treffpunkt: Mercatorstraße 43, Geesthacht vor der Firma CTS.
Der Geesthachter Stadtwald wurde in den letzten Jahren von unseren lauenburgischen Kreisforsten mit betreut. Mit deren Vorstellungen war ein größerer Teil der Geesthachter Politik nicht mehr einverstanden. Es wurde ein neuer Dienstleister gesucht; dabei haben wir als Kreis-BUND mithelfen können. Deshalb möchten wir auf eine Einladung der Geesthachter Grünen aufmerksam machen
und Euch vom Kreisvorstand des BUND Kreis Herzogtum Lauenburg herzlichst zu einem gemeinsamen Waldspaziergang mit unserem neuen Förster Eckhard Kropla (Lübecker Konzept) einladen. Eine
vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Leitung: Eckhard Kropla (Förster beim Stadtwald Lübeck), veranstaltet von den GRÜNEN in Geesthacht
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Vortrag: "Wo soll das alles hin? - Flächenkonkurrenz im Herzogtum Lauenburg "
Di. 08.07. um 18 Uhr
Ort: Ratzeburg, Stadtbücherei, Unter den Linden , der Eintritt ist frei
Ob Wohnungsbau, Landwirtschaft, Gewerbe, erneuerbare Energien oder Naturschutz – die Nachfrage nach Fläche wächst, doch der verfügbare Raum ist begrenzt. Wie kann eine gerechte und nachhaltige Nutzung der Flächen gelingen? Welche Konflikte entstehen, und welche Lösungen gibt es? In seinem Vortrag beleuchtet Merlin Michaelis die drängenden Herausforderungen der Flächenkonkurrenz und stellt innovative Ansätze zur Diskussion.
Im Anschluss an den Vortrag sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, sich an einer offenen Diskussion zu beteiligen und gemeinsam über mögliche Wege zu einer fairen Flächenverteilung zu sprechen.
Mit dem Vortrag wird in der Ratzeburger Stadtbücherei die Wanderausstellung "Flächen FAIRteilen" eröffnet.
Referent: Merlin Michaelis, Referent für Flächennutzung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Für weitere Informationen zur Ausstellung und zum Projekt besuchen Sie bitte: bund-sh.de/flaechenkonkurrenz
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Wanderung durch das Naturschutzgebiet Lanken
So. 22.06. 15:00 bis 18:00 Uhr
Treffpunkt: südlich vom Gut Lanken
Lanken war ehemals Kasernen-Gelände und Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Im Rahmen von Konversionsmaßnahmen (Umnutzungsmaßnahmen) wurde es als solches stillgelegt. Seitdem sind auf dem Gebiet ein Naturschutzgebiet, ein Solarpark in privater Hand, der Lagerplatz für Holzverkäufe der Kreisforsten sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen entstanden. Auf einem Teil der Flächen stehen Rinder zur Ganzjahresbeweidung. In ehemaligen Erd-Bunkern der Bundeswehr hat zusätzlich eine umfangreiche Fledermauspopulation ganzjährig eine gute Rast- und Überwinterungsmöglichkeiten gefunden. Alle Bereiche, sowie die sehr unterschiedliche Flora und Fauna, können während der Wanderung bestaunt werden.
Massives Schuhwerk und Fernglas werden empfohlen, bei feuchter Witterung oder nach einer längeren Regenperiode sind Gummistiefel sinnvoll.
Leitung: Bernhard Hub, Schutzgebietsbetreuer BUND
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Führung zur Feuchtwiese im Kastorfer Mühlenbachtal
bei Bliestorf
Fr. 16.5. um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz L 92, ca. 200 Meter vor Bliestorf aus Richtung Kronsforde
Die Bliestorfer Wiese ist ein seltenes Kleinod. Sie gilt als herausragender Lebensraum für ca. 60 Gefäßpflanzen (davon die Hälfte Rote-Listen-Arten!!) und für mehrere gefährdete Insekten- und Wirbeltierarten. Nach 36 Jahren Entwicklungs- und Erhaltungspflege durch Reinhard Degener vom BUND HL übernimmt der Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) die Pflegearbeit ab 2025.
Leitung: Reinhard Degener
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Wanderung im Rülauer Forst
Sa. 10.5. um 15 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Sportplatz Schützenallee, 21493 Schwarzenbek
Der rund 280 Hektar große Teilbereich des östlichen Sachsenwaldes wurde 2008 von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein aus der forstlichen Nutzung genommen und soll sich seitdem vom Wirtschaftsforst zum „Wilden Wald“ entwickeln. Naturwald dient der Artenvielfalt, ist Rückzugsraum und speichert CO2 in den Bäumen.Wir verfolgen, wie sich der sogenannte Prozessschutzwald in den letzten 16 Jahren entwickelt hat. Es wird anschaulich erklärt, woran man naturnahe Waldnutzung erkennt und wie sich ein Naturwald davon unterscheidet.
Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind ratsam. Dauer ca. 2-2,5 Std.
Leitung: Dr. Lutz Fähser, ltd. Forstdirektor i.R.
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Vortrag: Gewaltfreie Schneckenabwehr für Blumen- und Gemüsegärten
Do. 15.5., 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: vhs im Kreissparkassengebäude, Berliner Str. 1-5, Schwarzenbek
Leitung: Alexander Böckmann
Schnecken können im Garten schnell zur Herausforderung werden – doch es gibt nachhaltige und umweltfreundliche Wege, mit ihnen umzugehen. In diesem Vortrag widmen wir uns den zentralen Fragen einer gewaltfreien Schneckenabwehr.
Mehr Info`s unter: www.schneckenhilfe.de
In Kooperation mit der vhs Schwarzenbek
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Frühlingswanderung im Naturschutzgebiet Dalbekschlucht
Sa. 05.04. um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Waldschule, Hamfelderredder 13,
21039 Börnsen
Eine Wanderung durch die Blütenteppiche in der Dalbekschlucht. Festes Schuhwerk ist sinnvoll.
Leitung: Klaus Tormählen (BUND)
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Mit Schnecken Frieden schließen: Gewaltfreie Schneckenabwehr für Blumen- und Gemüsegärten
Di. 01.04. um 19:00 Uhr
Ort: Ratzeburg, Ratssaal des Ratzeburger Rathauses
Schnecken können im Garten schnell zur Herausforderung werden – doch es gibt nachhaltige und umweltfreundliche Wege, mit ihnen umzugehen. In diesem Vortrag widmen wir uns den zentralen Fragen einer gewaltfreien Schneckenabwehr:
◦ Ursachen verstehen: Warum treten Schneckenplagen auf, und welche Bedingungen begünstigen sie?
◦ Schädliche Methoden vermeiden: Welche Nachteile haben Schneckenkorn und Bierfallen für die Umwelt und den Garten?
◦ Nachhaltige Vorbeugung und Soforthilfe: Wie lässt sich Schneckenbefall reduzieren, ohne Schaden anzurichten?
◦ Natürliche Verbündete fördern: Welche Tiere fressen Schnecken, und wie können sie im Garten heimisch werden?
◦ Pflanzenauswahl als Schutz: Welche Pflanzen meiden Schnecken, und welche stehen besonders auf ihrem Speiseplan?
◦ Effektive Barrieren: Welche Hindernisse halten Schnecken tatsächlich ab – und welche nicht?
Lernen Sie, wie Sie Ihren Garten schützen und gleichzeitig ein ökologisches Gleichgewicht bewahren können. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Pflanzen
und Tiere harmonisch koexistieren können!
Referent: Alexander Böckmann (BUND). Nach seinem Studium der "Internationalen Entwicklung" in Wien arbeitete Alexander Böckmann im Klostergarten von Plum Village in Frankreich. Dort suchte er nach nachhaltigen Lösungen gegen Nacktschnecken, die den Gemüseanbau erschwerten. Seine Erkenntnisse und friedlichen Methoden teilt er auf www.schneckenhilfe.de.
Kooperationsprojekt VHS/BUND-Ortsgruppe Ratzeburg
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Fahrradtour: NSG „Stecknitz-Delvenau-Niederung“
So. 23.03. um 10:00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Büchen, Ausgang Bahnhofstraße (Nordseite in Richtung Mölln)
Das NSG erstreckt sich in etwa von Büchen bis Lauenburg. Wir wollen den Nordteil bis ca. Basedow erkunden und dabei nicht nur den Reiz von Landschaft und Natur auf uns wirken lassen, sondern auch über naturschutzfachliche Besonderheiten sowie Schutzziele und -maßnahmen sprechen.
Für das leibliche Wohl sollte jede/r das Erforderliche dabei haben.
Länge der Tour ca. 15 km, Dauer ca. 4 Stunden. Bei eindeutigem Regenwetter entfällt die Veranstaltung. Im Zweifelsfall erkundigen unter: 0163 2182304.
Leitung: Dr. Heinz Klöser und Wolfgang Pohle
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Vortrag: Miteinander von Natur und Mensch – was ist daran so schwierig?
Di. 04.03. um 19:00 Uhr
Ort: Ratzeburg, Ratssaal des Ratzeburger Rathauses
Wir sind ein Volk von Naturfreunden – sagen wir jedenfalls gerne. Wir lieben es, uns in der Natur zu erholen, freuen uns an bunten Blumen und finden Begegnungen mit wilden Tieren spannend – wirklich? Solange, wie wir die Natur kontrollieren können wie einen Garten, mag das alles stimmen, aber sobald die Natur ihre eigenen Launen hat, sind wir verunsichert. Warum fällt es uns so schwer, die Natur so zu nehmen, wie sie ist? Warum ist es inakzeptabel, wenn wir nicht eingreifen, managen, pflegen, betreuen können? Wo wir doch immer von der unberührten, heilen Natur träumen…?
Referent: Dr. Heinz Klöser (BUND) ist Ökologe und engagiert sich seit langem für den Erhalt von Artenvielfalt.
Kooperationsprojekt VHS/BUND-Ortsgruppe Ratzeburg
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Wanderung zu den Korbinians-Apfelbäumen für Meinungsfreiheit und Erinnerung in und um Ratzeburg
Sa. 01.03. 09:45 Uhr
Treffpunkt: vor der Lauenburgischen Gelehrtenschule in Ratzeburg, Bahnhofsallee 22, Rückkehr ca. 15 Uhr
2020 wurde im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ein Gemeinschaftsprojekt des BUND, der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen durchgeführt und hat zum Pflanzen von Korbiniansapfelbäumen an 7 Orten mit Infotafeln geführt, von denen wir 4 besuchen werden. Die Wanderung beginnt bei den Bäumen vor der Turnhalle der LG. Über den Kleinbahndamm gelangen wir zur Petrikirche. Von dort gehen wir ein Stück am Küchensee entlang und erreichen über eine Treppe den dritten Standort am Spielplatz Albert-Schweitzer-Straße. Durch den Medizinwald, vorbei am Südende des Küchensees und der Försterei Farchau kommen wir nach Fredeburg, dem vierten Standort der Korbiniansapfelbäume. Dort ist nach ca. 10 km eine Einkehr vorgesehen. Am Baumpark vorbei und über den Barkenkamp kehren wir nach 14 km zurück zum Ausgangspunkt. Während der Tour werden Erläuterungen zu der Entstehungsgeschichte des Projektes und zu Pfarrer Korbinian Aigner gegeben. In Fredeburg gibt es eine Busanbindung Richtung Ratzeburg oder Mölln.
Organisation: BUND-Ortsgruppe Ratzeburg
Veranstaltungsbericht findet sich hier
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Mi. 5.2.2025 um 19:30 Uhr;
Vortrag: Wasser - Lebensgrundlage in Gefahr?
Ort: Büchen, Schule Eingang D, Schulweg 1
Vor dem Hintergrund der Trockenzeiten der jüngeren Vergangenheit stellen sich viele Menschen Fragen zum Thema Wasser: Werden wir mit (Trink-)Wassermangel leben müssen? Welche Auswirkungen hat ein veränderter Wasserhaushalt auf unsere natürliche Umwelt? Welche Rolle spielt die Wasserqualität? Welche Handlungsoptionen und -erfordernisse gibt es? Der Vortrag soll den Teilnehmer/inne/n helfen, sich in diesem Fragenkomplex zu orientieren.
Referent: Wolfgang Pohle (BUND)
Kooperationsprojekt NABU Büchen/BUND-Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg.
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Vortrag: Was ist Biodiversität und warum sollten wir uns damit beschäftigen?
Mittwoch 26.2. 19:00 Uhr; Seminarraum Naturparkzentrum Uhlenkolk, Waldhallenweg 11, 23879 Mölln
Referentin: Bini Schlamann, BUND LV Schleswig Holstein, Organisation: BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg Einladungsplakat HIER
Mehr Info`s HIER
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Di. 14.01.2025 um 19 Uhr;
Vortrag: Naturschutzgebiet Wakenitz im Wandel der Zeit
Ort: Ratzeburg, Ratssaal des Ratzeburger Rathauses
Beobachtungen der Pflanzen und Tiere und die Messungen der Wasserqualität über einen Zeitraum von 50 Jahren haben einen erheblichen Wandel deutlich erkennen lassen. Nicht nur der Verlust ausgedehnter Schilfbestände war zu beklagen, sondern auch die Pflanzen- und Tierwelt hat sich nachteilig verändert. In den letzten 20 Jahren haben sich Blaualgenblüten und Wasserpflanzen (Laichkräuter, Wasserpest , Hornblatt und für ein Fließgewässer untypisch Wasserlinsen) erheblich vermehrt. Die Messungen haben gezeigt, dass Nährstoffeinträge aus den Nebenbächen und die steigenden Wassertemperaturen diese Veränderungen hervorgerufen haben. Auch im Ratzeburger See sind in den Schilfgürteln schon deutliche Lücken zu sehen. Erkennbar ist auch, dass sich die Artenvielfalt verringert hat und einige davon profitieren und es zu Massenvermehrungen kommt (z.B. Schwäne, Graugänse, Graureiher und Kormorane).
Der Vortrag zeigt die Schönheit dieser Naturlandschaft, geht aber auch auf die Probleme ein und versucht am Schluss Möglichkeiten zu nennen, wie man durch sinnvolles Handeln weitere Verluste verhindert und, wie in der Wasserrahmenrichtline gefordert, ein guter ökologischer Zustand wieder hergestellt werden kann.
Referent: Jörg Clement hat beobachtet, wie sich die Wakenitz in den letzten 40 Jahren deutlich verändert hat. Als Lehrer für die Fächer Biologie und Chemie hat er mit seinen Schülerinnen und Schülern vor allem in der Wakenitz und ihren Nebenbächen viele Projekte durchgeführt. Insbesondere der Schilfrückgang wurde durch Messungen von 2009 bis 2017 untersucht und zusätzlich durch molekulargenetische Analysen mit den Schülerinnen und Schülern erforscht.
Kooperationsprojekt VHS/BUND-Ortsgruppe Ratzeburg
Veranstaltungsbericht HIER
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