BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg

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Vortrag im Uhlenkolk

Die Klima- & Energiekrise - wie wir mit den Ursachen umgehen

Am Freitag den 18.11. laden wir um 19.30 Uhr in den Uhlenkolk ein, Waldhallenweg 11, zum Vortrag von Peter Jones.

Der Sachbuchautor des Buches "KLIMAKRISE – Die große Illusion der Klimaneutralität" spricht zu den Herausforderungen unserer Zeit in der Energie- & die Klimakrise. Peter Jones schaut in seinem Vortrag auf die Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit Ökosystemen und dem Wirtschafts-Wachstum. Er erklärt die Auswirkungen des Energie- und Ressourcenverbrauchs der modernen Gesellschaft, welchen Herausforderungen wir uns dabei noch zu stellen haben werden und was wir selber besser machen können. Anschließende Lesung aus dem aktuellen Buch mit Signierstunde. Eintritt ist frei.


Edelkastanie fällen?

Gesunder Baum soll gefällt werden - nur weil es dem Nachbarn nicht gefällt

Im Bodenbereich ragt die Stammbreite einer Edelkastanie geringfügig über die offizielle exakte Grenzlinie am Zaun hinaus. Dieser gesunde Baum wurde schon auf der einen Seite rabiat zurück geschnitten, damit soll aber nicht genug sein. Er wächst und gedeiht und ein älteres Ehepaar in Wohltorf kämft seit Jahren um seinen Erhalt. Die Nachbarn fordern auf gerichtlichem Wege die Fällung des Baumes.

Zitat: "In nächster Zeit müssen wir dann als weit über 70-Jährige wieder in diesem irrationalen Streit vor dem Amtsgericht Reinbek erscheinen und um den Erhalt unseres Baumes kämpfen."

Viel Erfolg und Danke für Ihren Einsatz!    09.11.2022


 

Büchen streitet um ein Gewerbegebiet

Wird auf der Steinkrüger Koppel ein neues Gewerbegebiet gebaut? Das soll nun ein Bürgerentscheid klären

Mit Plakaten wirbt die Gemeindevertretung in Büchen derzeit für das neue Gewerbegebiet „Steinkrüger Koppel". Mehr Arbeitsplätze, neue Ausbildungsplätze und zusätzliche Einnahmen durch Gewerbesteuern sollen durch den Bau entstehen. Die Rede ist von einem „nachhaltigen Gewerbegebiet", das Arbeit und Leben in der Gemeinde miteinander verbinden soll.
Eine Bürgerinitiative glaubt indes nicht an diese Vorzüge. Sie will die Ackerfläche Am Heideweg, auf der gebaut werden soll, um jeden Preis erhalten und hat deshalb schon vor Monaten Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt – mit Erfolg. Am 13. November 2022 können alle Büchener abstimmen  ....

Kritik vom BUND-Vorstand

Wolfgang Pohle, Vertreter der Bürgerinitiative und Mitglied im Kreisvorstand des BUND, hält davon nichts. Gegenüber den LN sagte er, die Verwendung des Begriffes „Nachhaltigkeit" stelle im Zusammenhang mit dem geplanten Flächenverbrauch eine „dreiste Umkehrung der umweltpolitischen Bedeutung des Begriffes" dar. „Schließlich fordert doch die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und die entsprechenden Vorgaben des Landes gerade eine massive Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme."

Die Bürgerinitiative fordert anstelle des Neubaus mehr Wertschöpfung auf bereits bestehenden Gewerbeflächen. Um diese Forderung zu untermauern, haben die Initiatoren die Gewerbeflächen im Gemeindegebiet analysiert. Das Ergebnis: Die Gesamtheit der Industrie- und Gewerbeflächen in Büchen beträgt 59 Hektar. Die Gewerbeeinnahmen pro Hektar belaufen sich auf 29 000 Euro. Das ist laut Initiative eine niedrige Summe im Vergleich zu Nachbarstädten wie Schwarzenbek, Mölln und Lauenburg, bei denen die Summen zwischen 42 000 Euro und 67 000 Euro liegen. Die Werte beziehen sich auf Online-Daten des Statistikamtes Nord. In Anbetracht dieser Zahlen resümiert Jan Möller: „Es braucht keine weiteren Betonwüsten, sondern eine geförderte Aufwertung im Bestand."

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Bürgerinitiative unter www.stopp-gewerbegebiet.de, sowie auf der Webseite der Gemeindevertretung unter www.buechen-buergerentscheid.de.

gekürzt: Rabea Osol
Quellenangabe: Lauenburg vom 12.10.2022, Seite 10

Neues Gewerbegebiet: Büchener Bürger machen den Weg frei

Das Ergebnis ist zwar knapp, aber eindeutig: Das Gewerbegebiet wird kommen.

Der Streit um das von der Gemeinde geplante Gewerbegebiet „Steinkrüger Koppel" in Büchen hat nun ein offizielles Ende gefunden. Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 13. November, haben die Büchenerinnen und Büchener über die Zukunft der entsprechenden Fläche Am Heideweg entschieden.

Die Frage lautete: „Sollen die Aufstellungsbeschlüsse der 33. Flächennutzungsplan-Änderung sowie des Bebauungsplans Nr. 67 ,Gewerbegebiet Steinkrüger Koppel' aufgehoben werden, so dass das betroffene Gebiet östlich der Steinau weiterhin als landwirtschaftliche Fläche erhalten bleibt?"

Über 53 Prozent stimmten für ein Gewerbegebiet

...

Initiative: „Bürgerbegehren war nicht umsonst"

Die Bürgerinitiative, die sich gegen das Gewerbegebiet gegründet und den Bürgerentscheid erwirkt hatte, muss sich derweil geschlagen geben. Obwohl die Initiatoren mit ihrem Anliegen gescheitert sind, sehen sie im knappen Ergebnis dennoch Hoffnung. „Auch wenn heute noch einmal für Flächenversiegelung entschieden wurde, lässt sich für zukünftige Beschlüsse sicherlich ein deutliches Zeichen herauslesen" rekapituliert Jan Möller, einer der Initiatoren. Die Büchener seien jetzt für dieses Thema sensibilisiert und würden die zukünftigen Entwicklungen umso aufmerksamer begleiten.

„Das Bürgerbegehren ist nicht umsonst gewesen", stellt auch Initiator Wolfgang Pohle klar. Die Gemeindevertretung müsse ihren Worten jetzt auch Taten folgen lassen. „Es sollte neben dem versprochenen nachhaltigen, also CO2 -neutralen Gewerbegebiet weitere Wirtschaftsförderung für weniger flächenintensive und andere moderne Gewerbebetriebe angestoßen werden, sodass der Flächenfraß zukünftig nicht nochmals Gegenstand einer Fragestellung an die Bürgerinnen und Bürger werden muss."

Dank für Teilnahme und Unterstützung

Initiatorin Christin Leifels richtet außerdem noch einen Dank aus: „Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für die rege Teilnahme und insbesondere den Helfenden und Unterstützenden für das große Engagement, welches diese Aufklärungsarbeit und die Kampagne für die Abstimmung möglich gemacht hat."

von Rabea Osol (gekürzt)

Quellenangabe: LN Lauenburg vom 15.11.2022, Seite 10

Quellenangabe: Lauenburg vom 15.11.2022, Seite 10


 

Podiumsdiskussion am 4.11.22

Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung

Wie kann eine landwirtschaftliche Nutztierhaltung aussehen, die auf den dauerhaften Erhalt unserer Lebensgrundlagen ausgerichtet ist und auch ethisch verantwortungsvoll handelt?

Darüber wird Prof. Dr. Rainer Luick (Hochschule Rottenburg) unter der Moderation von Ole Eggers mit Vertreter*innen der Landwirtschaft auf dem Podium unter Beteiligung des Auditoriums diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen.

 

Moderation:

Ole Eggers  (Landesgeschäftsführer BUND, Landesverband Schleswig-Holstein e.V.)

Teilnehmer:

Prof. Dr. Rainer Luick (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg)

Hans-Peter Grell (Kreisbauernverband),

Alfons Trapp (Domäne Fredeburg),

Carola Ketelhodt (Landwirtschaftskammer SH)

 

Freitag, 4. November 2022, 19:00 Uhr,

23879 Mölln,

Robert-Koch-Park, Hindenburgstraße 13

Pressereaktion zur Veranstaltung am 4.11.22

"Konstruktives Gespräch übers Tierwohl"

Mölln. Landwirtschaft in Zeiten multipler Umweltkrisen: Darüber diskutierten Vertreter der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft auf Einladung des BUND Herzogtum Lauenburg im Möllner Robert-Koch-Park. Die Einladung war auf den Aspekt der Tierhaltung fokussiert. Diese wird vom BUND in vielen Fällen, vor allem in Form von „Massentierhaltung", als ethisch und mit ihren Wirkungen auf die Umwelt als nicht akzeptabel angesehen.

Nach dem Einführungsvortrag des Ökologen Prof. Dr. Rainer Luick war deutlich, dass die Problematik der Tierhaltung untrennbar mit den vielfältigen Krisen unserer Zeit verwoben ist. Dazu gehören vor allem die Klima-, die Biodiversitäts-, Ressourcen- und Ernährungskrise. Die Teilnehmenden, viele von ihnen selbst in der Landwirtschaft tätig, waren sichtlich beeindruckt von den vorgestellten Fakten und Zusammenhängen.

So war die folgende Diskussion geprägt von einem weitgehenden Konsens über die Tragweite der Problematiken. Die Vertreter und Vertreterinnen der Landwirtschaft zeigten grundsätzlich Bereitschaft, sich den Problemen zu stellen und Lösungen anzubieten. Dass es dabei große Unterschiede zwischen den konventionell und ökologisch Wirtschaftenden gibt, war nicht überraschend. Insgesamt zeichnete sich die Diskussion aber durch ein konstruktives Klima aus.

Quellenangabe: Lauenburg vom 19.11.2022, Seite 10

 


 

„Uriger Wald und Quellbäche am Ankerschen See bei Behlendorf"

Eine kleine Wanderung zur Feier der Herausgabe des Waldnaturführers der Lübecker BUND Gruppe

Freitag, 21. Oktober 2022,  16:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Treffpunkt: Waldrand am Fahrweg von Behlendorf nach Anker

Am Ankerschen See zwischen Behlendorf und dem kleinen Ort Anker liegt der Taubenberg, ein zum Stadtwald Lübeck gehörendes Wald- und Wiesengebiet von großem landschaftlichen Reiz. Die Exkursion führt in hügeligem Gelände –teilweise weglos - durch Buchenwald mit urigen Baumgestalten, über Quellbäche und Moorwiesen mit schönen Ausblicken auf den See.

Leitung: Reinhard Degener

Info`s zum neuen Waldnaturführer:

Der neue Waldnaturführer für die Lübecker Wälder, der von Ulrike Schröder und Reinhard Degener und u.a. mit der finanziellen Unterstützung der BUND Kreisgrupper Herzogtum Lauenburg erstellt wurde, ist zur Zeit in Druck (7.10.22). Er enthält u.a. mehrere Tourenvorschläge in den Lübecker Wäldern im Lauenburgischen und HL-RZ grenzüberschreitende Touren.

Eine Leseprobe gibt es auf der Website des BUND HL (WWW.bund-luebeck.de).

Der 132 Seiten umfassende Führer im Taschenbuchformat wird vom BUND HL herausgegeben und über den Buchhandel vertrieben.

 


 

Ein Abend zum Thema „Bürgerentscheide" am 4.10.22

Schwarzenbek. Die Verbände „Mehr Demokratie" und „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland" (BUND) laden gemeinsam ein zum Vortrag über „Bürgerräte und Bürgerentscheide" am Dienstag, 4. Oktober, im Ratssaal der Stadt Schwarzenbek, Ritter-Wulf-Platz 1. Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin von „Mehr Demokratie", präsentiert ihren Verband für direkte Demokratie, Bürgerräte und sonstige Beteiligung, Transparenz und ein faires Wahlrecht.

Hans-Heinrich Stamer (BUND) berichtet am Beispiel der Bürgerentscheide in Kuddewörde 2020 (Billebrücke) und Kasseburg 2021 (Gewerbegebiet überörtlicher Bedeutung), welche aktiven Maßnahmen der örtlichen Bürgerinitiativen und des BUND unter anderem Grundlage für die erfolgreichen Bürgerentscheide zum Schutz von Natur und Umwelt waren. „Wählen ist essenziell, aber nicht genug. Wenn wir uns eine sichere Gegenwart in Zukunft auf unserem Planeten sichern wollen, dann müssen wir aktive Demokraten sein!", sagte Greta Thunberg vor gut einem Jahr vor dem Bundestag.

Eine Aussprache über die Vorträge ist vorgesehen und erwünscht. Der Eintritt ist frei, um 5-Euro-Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Quellenangabe: Lauenburg vom 27.09.2022, Seite 9

 


 

Bericht zur Radtour am „Grünen Band“ 3.10.2022

Die diesjährige Radtour der Kreisgruppe des BUND Herzogtum Lauenburg zum Tag der Deutschen Einheit führte uns in die Sanderflächen bei Büchen. Die umweltfreundliche Anreise per Bahn führte zwar zu einer Verspätung, was die gute Stimmung aber nicht beeinträchtigte. Unser Biologe Heinz Klöser hatte wieder viele interessante Details zu berichten und wusste auf fast alle Fragen eine Antwort. Die mit über 20 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung führte bei schönem Herbstwetter über Fitzen und den weitläufigen Bergholzer Forst. Hier besprachen wir die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald. In Langenlehsten sahen wir die „100 Äcker für die Vielfalt“ und gelungene Ackerrandstreifen mit einer noch beachtlichen Blütenvielfalt. Bei der Passage der ehemaligen Grenze kreisten 3 Jungseeadler über uns. Zu einer Kaffeepause ging es in die „Holzhütte“ nach Greven. Die Rückfahrt erfolgte über Lüttenmark und Fortkrug.

Die Radtour führte uns durch wenig bekannte Gegenden, so dass auch die „Einheimischen“ feststellen konnten, dass sie einige Wege nicht kannten.

Weil es unterwegs so vieles zu sehen und zu diskutieren gab, konnten wir das „Gartenschlägereck“ und seine Grenzumgebung nicht mehr erkunden. Heinz erklärte sich aber bereit, hierfür eine extra Wanderung anzubieten, die voraussichtlich noch im Spätherbst durchgeführt wird. Wir werden das rechtzeitig ankündigen. (der Bericht ist geschrieben von Torsten Walther)

 


 

PILZWANDERUNG

Presseerklärung vom 16.09.2022

Ritzerau. Zur alljährlichen Pilzwanderung lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Sonntag 25.9 ab 10 Uhr erneut in den Ritzerauer Wald ein, Am Forstgehöft an der Köhlerhütte, 800 m im Wald. Unter fachkundiger Leitung wird die Bedeutung der zahlreichen Pilzarten in dem artenreichen lüb´schen Wald, die Ausbreitung und Lebensfunktionen der Pilze im Naturhaushalt sowie die Bestimmung der giftigen und essbaren Fruchtkörper vermittelt. Alle Pilze werden in einer Gesamtschau von den Pilzkundigen sortiert, so dass die Sammler sich ihre essbaren Pilze zu Hause dann auch selbst zubereiten können. Festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und ein luftiger Korb sind angeraten. Kostenumlage: Erwachsene 8,- €, Jugendliche 5,- €, Kinder 3,- €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Voranmeldung ist erforderlich bis spätestens 22.09.22 per Email an: Hans-Heinrich.Stamer(at)bund-rz.de

Impressionen der Pilzwanderung am 25.09.22

Die Pilzwanderung am 25.09.22 war mit insgesamt 60 Personen (51 Gästen, 4 Pilzexperten und 5 BUND Helfern) auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Das Wetter spielte ebenfalls mit und sorgte für eine regenfreie Veranstaltung, trotz einer gegenteiligen Vorhersage. Also eine rundum gelungene Veranstaltung.

Der Sammelerfolg auf den Tischen zur Bestimmung.

Die Köhlerhütte im Ritzerauer Forst, die Basis der Pilzwanderung.

 


 

Trinkwasser-Einzugsgebiet Müssenwiese - Samstag 24.09. ab 10 Uhr

Presseerklärung vom 16.09.2022

Schwarzenbek. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist beim „Aktionstag Nachhaltigkeit" der Stadt Schwarzenbek am Samstag 24.09. ab 10 Uhr auf dem Ritter-Wulf-Platz dabei. Neben der kostenfreien Aktionen „Apfelmosten und verkosten", zu der gern eigene Äpfel mitgebracht werden sollen, stellt der BUND die Nachhaltigkeit im „Trinkwasser-Einzugsgebiet Müssenwiese" zur Diskussion, aus dem neben Schwarzenbek auch die Gemeinden Grove, Grabau, Sahms, Brunstorf und das Gewerbegebiet Lanken versorgt werden. In einer Umfrage soll ein Meinungsbild von den Menschen aus der Region über die geplante Bebauung der Müssenwiese aufgestellt werden.

BUND und NABU wollen Biotop schützen

Presseartikel vom 3.9.22

Die BUND Stellungnahme im Beteiligungsverfahren zum Neubaugebiet in Lehmrade wird im Bauausschuss behandelt.

Die Lübeker Nachrichten berichteten am 3.9. vom Bauausschuss in Mölln.

Hier einige Ausschnitte, den ganzen Artikel finden Sie bei den Lübecker Nachrichten:

"In Lehmrade wohnt der Kammmolch

Diskussion im Möllner Bauausschuss um das umstrittene Neubaugebiet in Lehmrade – Geschützte Tierart aufgetaucht

Von Florian Grombein

Mölln/Lehmrade. Der BUND-Vorsitzende Stamer hat dem Möllner Bauausschuss eine Stellungnahme gegen das geplante Neubaugebiet in Lehmrade übergeben. Doch auch die vehement vorgetragenen Bedenken der im Ausschuss anwesenden Mitglieder einer Bürgerinitiative gegen das Projekt halfen nichts. Die Verwaltung und die Mehrheit der Möllner Politiker finden es gut, dass in der Nachbargemeinde neuer Wohnraum entsteht. Aber jetzt äußert der Naturschutzbund (Nabu) erhebliche Bedenken. Demnach könnte eine schützenswerte Tierart das geplante Neubaugebiet zumindest schmälern. Der Nabu plädiert für einen größeren Abstand der Wohnbebauung zum Flachtümpel im Baugebiet.

Die Eulenspiegelstadt war als Nachbargemeinde im Bauleitverfahren lediglich ordnungsgemäß im Rahmen der frühen Beteiligung um eine Stellungnahme gebeten worden.

..... gekürzt ....

Stamer übergab am Donnerstagabend die Stellungnahme des BUND, die er der Gemeinde Lehmrade zugestellt hat. Darin äußert er unter anderem Bedenken hinsichtlich des von der Gemeinde und den Stadtplanern aus Lübeck (Prokom GmbH) angemeldeten Bedarfs an Wohnungen. „Wir ziehen in Zweifel, dass die Menge der ausgewiesenen Wohneinheiten, die in diesem Gebiet vorgesehen sind, nach den Vorgaben des Landes zulässig ist", sagte er auf Nachfrage. Er verweist in dem Schreiben vom 19. August, das hier nicht in voller Länge wiedergegeben werden kann, auch darauf, dass Amphibien zum Plangebiet in Lehmrade zögen und besagten Flachwassertümpel als Laichgebiet nutzten. Im Feuchtbereich jenseits des Tümpels seien darüber hinaus Laubfrösche aktiv. Diese wiederum gehörten in einer frühen Entwicklungsphase zum Speiseplan des Kammmolchs.

Die Präsenz und das Drängen der Lehmrader und des BUND-Kreisvorsitzenden Stamer erreichten nicht, dass die Möllner Politik die Verwaltungs-Vorlage ablehnte – auch wenn Regina Hälsig (Die Grünen) Verständnis für die Bedenken der BI äußerte. Schließlich beträfen Biotope in Möllns Umland auch das Klima der Stadt. Doch zumindest ging es knapp aus: Vier Jastimmen standen zwei Neinstimmen (Die Grünen) und zwei Enthaltungen gegenüber."

Quellenangabe: Lauenburg vom 03.09.2022, Seite 8

siehe auch unsere Stellungnahme im Beteiligungsverfahren:

Lehmrade F-Plan-B10

 

 


 

 

Neue Stromtrassen; was bedeutet der Netzausbau für die Region?

Wolfgang Pohle (Vorstandsmitglied im BUND Kreisverband) sagte auf Nachfrage den Lübecker Nachrichten das der BUND den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung unterstütze. Er begrüße die Bestrebungen der Planer, die neuen Stromtrassen in der Nähe von bereits vorhandenen Verkehrswegen errichten zu wollen. Gleichzeitig betonte er aber auch: „Der Ausbau muss im Einklang mit den Zielen des Naturschutzes erfolgen. Eine Neuinanspruchnahme naturschutzfachlich wertvoller Gebiete lehnen wir ab.“

Und genau an dem Punkt wird es wichtig auf die Details zu schauen. Werden neue Leitungen neben alte gesetzt und so der Flächenverbrauch in der Landschaft weiter erhöht oder schaffen wir es bereits bestehende Leitungen zu ertüchtigen. Das Thema wird uns noch intensiv begleiten.

Die Lübeker Nachrichten berichteten am 23.8.22 vom den Reaktionen auf Pläne zum Bau neuer Freileitungen im Kreisgebiet.

Hier einige Ausschnitte, den ganzen Artikel finden Sie bei den Lübecker Nachrichten:

"Im Kreis sollen neue Freileitungen für Windenergie entstehen – So reagieren Politiker, Unternehmer und Naturschützer

Mölln. Das Herzogtum Lauenburg ist für die Energiewende in Schleswig-Holstein ein wichtiger Standort. Drei neue Stromtrassen für Windenergie sollen in den kommenden Jahren quer durch das Kreisgebiet gebaut werden. 

... gekürzt ...

In den betroffenen Ämtern und unter Naturschützern ist man allerdings auch noch vorsichtig, was die Einschätzung möglicher Auswirkungen angeht.

.... gekürzt ....

Der genaue örtliche Verlauf der geplanten Stromtrassen steht aktuell noch nicht fest. Beim Energienetzdialog am 18. August wurde allerdings schon bekannt gegeben, dass die Leitungen voraussichtlich durch die Gebiete der Ämter Büchen, Breitenfelde und Schwarzenbek-Land verlegt werden sollen. Vor Ort ist man mit der Beurteilung des Netzausbaus derzeit noch vorsichtig.

... gekürzt ...

Bei den Planungen werden indes auch Naturschutzbehörden einbezogen, wie die Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund). Vorstandsmitglied Wolfgang Pohle erklärte am Montag dazu, der Bund unterstütze den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung und begrüße die Bestrebungen der Planer, die neuen Stromtrassen in der Nähe von bereits vorhandenen Verkehrswegen errichten zu wollen. Gleichzeitig betonte er aber auch: „Der Ausbau muss im Einklang mit den Zielen des Naturschutzes erfolgen. Eine Neuinanspruchnahme naturschutzfachlich wertvoller Gebiete lehnen wir ab.“ "

Quellenangabe: Lauenburg vom 23.08.2022, Seite 8, Von Rabea Osol

 


 

Geschäftstelle und Geschäftsführung im Uhlenkolk

Pressemitteilung
20.08.2022
Der BUND Herzogtum Lauenburg (Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland eV.) beruft Thomas Metz zum Kreisgeschäftsführer
Thomas Metz aus Mölln hat ab 1.8.2022 für die BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg
die Aufgabe des Kreisgeschäftsführers übernommen. Als langjähriges Mitglied des BUND
wechselte er aus dem Vorstand in die neu geschaffene Position des Kreisgeschäftsführers.
Er hat ein Studium der Holzwirtschaft im Fachbereich Biologie abgeschlossen und sein
Wissen über Wald und ökologische Zusammenhänge bereits in sein vorheriges
Engagement beim BUND eingebracht.
„Ich freue mich darauf, in meiner neuen Position Ansprechpartner sowohl für die
zahlreichen Mitglieder des BUND im Kreis zu sein, als auch für alle Bürgerinnen und
Bürger, die sich für Umweltfragen interessieren“, so Metz nach seiner Ernennung.
Das Büro der Kreisgeschäftsstelle ist in der Integrierten Station des Naturparkzentrums
Uhlenkolk im Waldhallenweg in Mölln untergebracht. „Wir halten die Standortwahl für
einen großen Gewinn, weil in der Integrierten Station des Naturparkzentrums gleich
mehrere Akteure im Umwelt- und Naturschutz ansässig sind. Der mögliche Synergieeffekt
liegt auf der Hand“ kommentiert Metz die Büroentscheidung des Kreisvorstands.
Die Geschäftsstelle ist unter: info@bund-herzogtum-lauenburg.de erreichbar.
Weitere Informationen zur Arbeit des Kreisverbandes und alle anstehenden Termine
findet man auf der Webseite des BUND Kreisverbandes unter: www.bund-herzogtum-
lauenburg.de


BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg
Pressekontakt: Anne Christina Remus
E-Mail: annechristina.remus@bund-rz.de
Tel. 0173 / 40 43 034

 

 


 

 

08.8.2022: übermäßiger Lichtraumschnitt mitten in der Vegetationsperiode / Bälau

Immer wieder beobachten wir im Kreisgebiet die unnötige Zerstörung von den wenigen verbliebenen Lebensräumen entlang unserer Strassen, sei es aus Ignoranz oder Unwissenheit.

Auf mehreren Kilometer Länge wurde entlang der K 27, zwischen Bälau und Altmölln ein wunderschöner Knick auf ca. 2km rabiat zurückgeschnitten und das mitten in der Vegetationszeit! Wir haben bei der UNB Anzeige erstattet. 

 

 


Die Bäumchen und Äste wurden zerhäckselt, der Boden geschlägelt. 

Das Ganze mitten in der Vegetationszeit und in vollem Grün. Die 

Jungfrösche am Straßenrand und die Vogelnester in den hohen seitlichen 

Knicks wurden zur Häckselmasse .


 

July.2022: Umweltrisiko Zigarettenkippen

Wir haben bei dem Spendenwettbewerb KSK-VereinsPreis der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg das Projekt „Umweltrisiko Zigarettenkippen“ eingereicht. Wir planen Cleanup-Aktionen in verschiedenen Orten/Städten im Kreis und wollen an Brennpunkten Hinweisschilder mit speziellen Aschenbechern aufstellen. Die Problematik Zigarettenkippen sowie unsere Ziele, die wir mit dem Projekt verfolgen, findet Ihr/finden Sie auf der Projektbeschreibung auf der KSK-VereinsPreis-Internetseite. Die Kreissparkasse würde uns bei der Finanzierung der Hinweisschilder und Aschenbecher unterstützen.

Das Projekt muss jetzt beworben werden, also möglichst breit gestreut werden, damit viele für unser Projekt stimmen. Wir bitten daher, für uns zu voten und auch Familienmitglieder, Freunde und Bekannte zu informieren und und sie aufzufordern, uns ebenfalls zu unterstützen. Es können auch Menschen außerhalb unseres Kreises, also genau genommen alle deutschen Mobilfunknummern teilnehmen.

Ihr Projekt ist zu finden unter:
https://ksk-vereinspreis.de/projekte/62c9c99006c6bf538a361977

Falls es mit der Eingabe der Mobilnummer nicht direkt klappen sollte:
1. So funktioniert die Abstimmung: KSK-VereinsPreis 2022
Hier bitte die Mobiltelefonnummer eingeben. Dann bekommt man die SMS mit dem Code zugeschickt.
2. Dann auf unsere Seite (siehe oben) gehen und dort den Code eingeben und auf den roten Button „Abschicken“ klicken.

Wir freuen uns auf möglichst viele Stimmen, damit wir einen Zuschuss für dieses Projekt bekommen.

 

 

 


ältere Inhalte:

Vortrag "Wald der Zukunft"

30.05.2022, 11:00 bis 13:30 Uhr

Referent/in: Dr. Lutz Fähser, Dr. Heinz Klöser

Wald der Zukunft in Zeiten der Klimakrise

In Schleswig-Holstein sind Wälder mit 11 Prozent Waldbedeckung rar. Seit dem besonders trockenen Sommer 2018 sterben vermehrt Bäume ab, ganz besonders die hier eingeführten Fichten und andere Nadelbaumarten. Was geht da vor? Müssen wir jetzt die Wälder retten? Wie soll das gehen? Regierungen, Wissenschaft, Forstverwaltungen und Umweltverbände haben dazu unterschiedliche Vorschläge. In einem vielfältigen Wald führen Waldspezialisten in das Thema ein. Sie zeigen und erläutern im Walde selbst verschiedene Situationen und besprechen mögliche Entwicklungen im Klimawandel.

Treffpunkt: 23896 Ritzerau, Forstgehöft, an der Köhlerhütte Ritzerau

Anmeldung:: Lutz.Faehser(at)bund-rz.de

28.04 2022

Winterschachtelhalm - Pressemeldung des Kreises mit Erwähnung des BUND

An den Uferhängen des Ratzeburger Küchensees wachsen große Ansammlungen von Winter-Schachtelhalm. Diese urtümliche Pflanze ist eine Besonderheit in Schleswig-Holstein und Teil eines wertvollen Lebensraumes. Neu erstellte Infotafeln und ein Aktivitätselement bringen den Waldbesucherinnen und -besuchern Wissenswertes zu den faszinierenden Pflanzen, ihrem Lebensraum und den Ansätzen, wie dieser geschützt werden kann, näher.

 „Schachtelhalme sind faszinierende Pflanzen, doch kaum einer kennt sie.“, weiß Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen, die das Projekt mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Kreisforsten und des Fachdienstes Naturschutz umgesetzt hat. „Sie gehören zu den ältesten Pflanzenarten der Erde. Früher waren sie noch bekannter, denn Schachtelhalme hatten einen vielseitigen Nutzen. Vor der Erfindung des Schleifpapiers nutzte man die raue Oberfläche getrockneter Pflanzen zum Polieren von Musikinstrumenten. Schachtelhalmextrakte spielten auch eine Rolle als pflanzliche Arznei. Indem wir den Winter-Schachtelhalm heute wieder bekannter machen, fördern wir auch die Sensibilität der Menschen für seinen schützenswerten Lebensraum. Nicht nur Schachtelhalm gibt es hier, sondern viele andere seltene Pflanzen, Amphibien und besondere Pilze.“

Der Winter-Schachtelhalm ist in einem feuchten Lebensraum zuhause, wo in hängiger Lage Grundwasser im Boden fließt und zahlreiche Quellen austreten. In den eiszeitlich entstandenen Uferhängen am Farchauer Küchensee findet er optimale Bedingungen. Volker Rudolph vom Fachdienst Naturschutz ergänzt: „Indem wir den Menschen die Zusammenhänge in der Natur erklären, fördern wir das Verständnis für rücksichtsvolles Verhalten in der Natur. Es wird eher akzeptiert, warum es beispielsweise wichtig ist, die Pflanzen und den Boden nicht zu beschädigen oder Hunde im Wald nicht ohne Leine laufen zu lassen.“

Der Winter-Schachtelhalm ist eine Halblichtpflanze, die weder sehr sonnige, noch sehr schattige Standorte besiedelt. Die Pflege der Flächen im Rahmen der naturnahen Waldwirtschaft der Kreisforsten hat diesen Aspekt immer im Blick. Annekatrin Kohn, die unter anderem für Naturschutzprojekte der Kreisforsten verantwortlich ist, berichtet, dass direkt in den Schachtelhalmbeständen keine Holznutzung stattfindet. „In dem angrenzenden Gebiet werden sehr zurückhaltend einzelne Stämme für die Nutzung entnommen. Vorrangig ist, dass das feuchte Waldinnenklima als Lebensgrundlage für die Pflanzen erhalten bleibt.“

Solch große Bestände wie hier am Küchensee findet man sehr selten - da sind sich die Fachleute einig. Schon seit langem ist dieser besondere Naturschatz intern und bei Spezialistinnen und Spezialisten bekannt und wird in den Planungen berücksichtigt. Von der BUND Ortsgruppe wurde in der Öffentlichkeitsbeteiligung für die Naturparkplanung dazu auch eine Projektidee eingereicht. Dieser Impuls wurde gern aufgenommen, den Winter-Schachtelhalm der Öffentlichkeit bekannter zu machen und sich weiterhin für den Schutz des Lebensraumes zu engagieren.

14.02.2022

Nachruf auf Eugen Prinz

Eugen war ein unermüdlicher Kämpfer für Gerechtigkeit, Umwelt- und Naturschutz wie auch für die Belange benachteiligter Menschen. Er war ein Streiter gegen Atomkraft, er war Pazifist und Individualist. Lange hat er im Kreisvorstand unseres BUND im Lauenburgischen mitgewirkt. Als Delegierter war er auf Landesebene für uns tätig, und hat dabei viele Anträge, speziell in Sachen Atomwiderstand, eingebracht. Im Jahr 2009 erhielt er den Umweltpreis der Kreisgruppe des BUND.
Hier einige Stimmen von Menschen, die über Jahrzehnte Kontakt mit ihm hatten: 
„Kennengelernt hatte ich Eugen Prinz in den 1980er Jahren bei unserem Kampf gegen die Berlin-Autobahn durch den Sachsenwald. Er war ein außergewöhnlich engagierter Mensch für den Umweltschutz in Norddeutschland, insbesondere gegen die atomare Energie- und Militärwirtschaft. Bewundert habe ich Ihn immer für seine überaus detaillierten Fachkenntnisse und Schilderungen über die technischen und historischen Zusammenhänge. Dank gebührt Ihm auch für die diesbezüglichen Einbindungen in seinen Unterricht als Lehrer am Gymnasium Schwarzenbek und seine aktive Mitarbeit im BUND-Kreisvorstand”. 
„Eugen Prinz war ein Lehrer, der sich um die Zukunft seiner Schüler und Schülerinnen in dieser schwierigen Lebenswelt so sehr kümmerte, dass sein Erscheinen bei den Verursachern stets mit Furcht und Fluchtgedanken verbunden war. Mir war er ein Freund des Waldes und deshalb auch meiner.“
„Unbestechlich, unbequem(auch für Mitstreiter), unnachgiebig.“
„Eugen war ein besonderer Mensch. Kennengelernt haben wir ihn beim Widerstand gegen die Atomenergie. Er war gefürchtet bei Diskussionsveranstaltungen. Immer sehr gut informiert stellte er laut und deutlich seine Fragen, blieb in seinen Nachfragen unbequem, ließ sich nicht das Wort verbieten, machte bisweilen auch längere Koreferate, so dass öfter andere Mitstreiter kaum zu Wort kamen. Zuletzt hatten wir dagegen ein Mittel gefunden ihn zu stoppen. Er setzte sich in Absprache zwischen zwei Mitstreiterinnen und erhielt im Bedarfsfall Stupser. Er war ein absoluter Nachrichten-Junky, besaß ein umfassendes Zeitungs- und Unterlagenarchiv,(allerdings dauerte das Finden etwas Zeit), hörte ständig die neuesten Nachrichten und teilte die uns auch mit. Durchsetzung von Bürgerrechten war ihm ein ständiges Anliegen. Er schonte sich nicht. Berufliche Schwierigkeiten riskierte er immer wieder.“

 

14.02.2022

Leserbrief

Leserbrief zum Artikel „Zu dicht am Wald: Behörden untersagen Öko-Neubau in Mölln“ Lübecker Nachrichten vom 12.2.2022

Umweltsünde entdeckt?

Haben Sie im Kreisgebiet etwas beobachtet?

Wenn Sie sich fragen ob Sie etwas dagegen tun könnten, dann melden Sie sich bei uns. Gemeinsam sind wir stark. 

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